Bürgermeister nimmt Freundschaftsurkunde aus Pjatigorsk entgegen

Bürgermeister Dimitrios Axourgos freut sich über die Urkunde
Bürgermeister Dimitrios Axourgos freut sich über die Urkunde, in der eine engere Zusammenarbeit zwischen den Partnerstädten angeregt wird. (Foto: Stadt Schwerte)

Schwerte. Im Rathaus nahm Bürgermeister Dimitrios Axourgos in dieser Woche Gastgeschenke und eine Freundschaftsurkunde mit Glückwünschen aus der Schwerter Partnerstadt entgegen. Überreicht wurde die Urkunde (der Wochenkurier hat bereits darüber berichtet) von Uli Kopitz.

Bei den Fußballbrücken, dem Internationalen Straßenfußballturnier für Jugendliche im Rahmen der WM in Russland, war Kopitz als NRW-Teamverantwortlicher dabei. Der ehemalige Gymnasiallehrer und Beisitzer in der Städtepartnerschaftsgesellschaft Schwerte ist seit Jahren engagierter Streiter für den Ausbau der freundschaftlichen Kontakte insbesondere mit der russischen Partnerstadt.

Kopitz konnte sich beim Jugendturnier über einen ganz besonderen Brückenschlag freuen, ein Ergebnis einer jahrelangen, intensiven Kontakt- und Netzwerkarbeit mit Pjatigorsker Verantwortlichen, die auch in den guten Beziehungen zur dortigen Staatlichen Universität ihren Niederschlag findet.

Rolle als Vermittler

In Rostow am Don, einem der Austragungsorte der „Fußballbrücken“, traf Uli Kopitz Vasiliy Bandurin, stellvertretender Vorsitzender der Pjatigorsker Duma und Mitglied des Komitees für Kultur, Sport und Tourismus. Bandurin hatte eine besondere Überraschung im Gepäck: Ein offizielles Dokument, gerichtet von Andrej Skripnik, dem Bürgermeister von Pjatigorsk, an den Schwerter Bürgermeister Dimitrios Axourgos, wobei er Uli Kopitz die Rolle als Vermittler zugedacht hatte. In der auf Deutsch verfassten Urkunde beglückwünscht Skripnik seinen Kollegen Axourgos zur Amtsübernahme und nimmt Bezug auf die lange Partnerschaft zwischen den Städte.

Hoffnung auf engere Zusammenarbeit

In der Urkunde heißt es unter anderem: „Wir sind bereit, unsere Partnerschaft und unsere Zusammenarbeit im Handels- und Industriebereich, in den Bereichen Jugendpolitik, soziale Arbeit, Ökologie, Kunst, Sport und Gesundheitswesen weiter zu entwickeln. Ich bin sicher, dass wir noch neue Projekte, neue Besuche, neue Arbeitsformen der Zusammenarbeit in des Kunstschaffens in Zukunft haben!“

Das Schwerter Stadtoberhaupt zeigte sich sehr erfreut und antwortete mit einem Dankesschreiben. Über ein Treffen der Bürgermeister wird noch beraten.