Der Kreisel in Ergste soll endlich kommen

Hoffen auf möglichst schnelle Umsetzung der Kreiselpläne (v.l.): Dieter Böhmer, Adrian Mork, Bernd Krause, Hans-Georg Rehage und Herbert Hamacher. (Foto: Norbert Fendler)

Ergste. An der Einmündung der Ruhrtalstraße in die Letmather Straße gibt es nahezu täglich Staus. Vor allem, wenn der Verkehr auf der A45 und der A1 in Richtung Dortmund bzw. Bremen nicht flüssig läuft. Dann benutzen auch Fahrer aus Letmathe und Umgebung die B236 über den Schälk, um zur Autobahn zu kommen. Das belastet den Knotenpunkt schon im morgendlichen Berufsverkehr und zwingt Ortskundige zur Fahrt durch die südliche Ergster Wohnbebauung.

Der Kreuzungsbereich ist zudem ein Unfallschwerpunkt, wenngleich es bislang noch nicht zu einem tödlichen Zwischenfall gekommen ist. Riskant ist die Stelle allemal. Auch aus diesem Grund ist eine Lösung dringend notwendig. Und die liegt in Form eines Kreisels schon seit langem auf dem Tisch. Eine Machbarkeitsstudie hat Straßen NRW bereits im Dezember 2014 in Auftrag gegeben. Und die CDU vor Ort setzt sich auch schon seit Jahren dafür ein, dass die Kreuzung in einen Kreisel umgewandelt wird.

In dieser Woche trafen sich Stadtplaner Adrian Mork mit Vertretern der CDU Ergste und Villigst vor Ort, um sich nochmals ein Bild von der Verkehrssituation zu machen und über den Kreiselplan zu informieren. Dass der Kreisel an der Letmather Straße/Ruhrtalstraße kommen wird, steht längst außer Frage. Nur das „Wann“ ist noch nicht geklärt. Das wurde auch beim Besuch von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst Anfang März deutlich.

Vor der Durchführungsplanung und der Ausschreibung für die Baumaßnahme muss die Stadt Schwerte noch eine notwendige Fläche in einer Größe von knapp 1100 Quadratmetern von den Brüdern Himmelmann erwerben. Die Willenserklärung der Eigentümer liegt vor, jedoch muss der Kauf noch notariell beurkundet werden. Das soll zeitnah über die Bühne gehen. Möglicherweise könnten die Baumaßnahmen noch in diesem Jahr beginnen, hofft Stadtplaner Adrian Mork. Da die Arbeiten „unter Verkehr“ vorgenommen werden müssten, rechnet er mit einer Bauzeit von rund vier Monaten.