Der Verkehr kreiselt – jedenfalls ab Montag

Iserlohn. (as) Es ist vollbracht – jedenfalls fast. Zwar konnte der Kreisverkehr im Bereich Altstadt, An der Schlacht und Obere Mühle noch nicht, wie zunächst vorgesehen, am Donnerstag freigegeben werden. Doch spätestens am Montagabend, 14. März, sind Absperrungen und Baufahrzeuge in diesem Bereich verschwunden. Dann heißt es freie Fahrt durch den Kreisverkehr.
Dann ist der nächste Abschnitt der Iserlohner Altstadtbaustelle Geschichte.
„Wir haben nicht damit gerechnet, so viel Beton im Untergrund zu finden“, sagt Nicole Neuhoff, Leiterin der Stadtentwässerung in Iserlohn. Doch der Beton war nur eines von vielen Problemen in dem gigantischen Bauvorhaben mitten in der Stadt. Zuletzt verzögerte tatsächlich das Wetter die punktgenaue Fertigstellung des erstens Kreisverkehrs. „Um die Deckschicht aufzubringen, braucht es mindestens fünf Grad Celsius“, erklärt Stefan Dörpinghaus vom Bereich Stadtbauwesen. In den vergangenen klaren Nächten kühlte es aber so stark ab, dass die Arbeiten an der Straßendecke erst spät am Tag beginnen konnten.
Dennoch, und davon ist auch Mike Janke, Leiter des Ressorts Planen, Bauen, Umwelt- und Klimaschutz, überzeugt: Nur ein paar Tage Verzögerung bei solch einem großen Bauvorhaben sind kein Problem. Trotz aller Schwierigkeiten und Probleme liegen die Arbeiten noch in der Zeit. Mike Janke formuliert es vorsichtig: „Wir wagen die Prognose, dass das gesamte Projekt bis zum Jahresende, spätestens aber Anfang 2017 abgeschlossen ist.“
Zurück zum Kreisverkehr: Auch wenn der Verkehr ab Montag fließen kann. Die Markierungen für Fahrbahnen und Fußgängerüberwege müssen witterungsbedingt in Gelb aufgetragen werden. Weiß braucht  einfach mehr Wärme.