DRK Schwerte: Schrei um Hilfe

Schwerte. (NO) Nicht nur eine Herausforderung, sondern ein echtes Problem werden fehlende ehrenamtliche Helferinnen und Helfer beim Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes. „Wir schreien laut um Hilfe“, bringt Martin Kolöchter, stellvertretender Vorsitzender der DRK-Ortsgruppe Schwerte, die zunehmend prekäre Situation auf den Punkt.

Dabei geht es nicht um Blutspender, sondern um Helfer, die diese beim Spenden vor Ort betreuen. „Es besteht ja ein nahezu familiäres Verhältnis zwischen den Akteuren, doch diesen Rahmen können wir nicht mehr garantieren, wenn wir keine neuen Ehrenamtlichen mehr bekommen“, sagt Ute Narat, lange Zeit Blutspendebeauftragte im Schwerter DRK.

16 Spendetermine waren im vergangenen Jahr in Schwerte zu stemmen, acht Helfer sind dabei Minimum, nun sind es jedoch noch weniger geworden. „Die doppelte Anzahl wäre wünschenswert, um die Einsätze zu entzerren“, gibt Martin Kolöchter zu bedenken.

Auf neue Ehrenamtliche käme bei den wieder anvisierten 16 Blutspendeterminen im laufenden Jahr nicht allzu viel Arbeit zu, nur etwa zwei Stunden pro Blutspende. Dabei handelt es sich nicht um medizinische Einsätze, sondern, so Narat, um „persönliches Kümmern“, Brötchen schmieren etc.

Wer sich als Helfer beim Blutspendedienst West des DRK engagieren möchte, sollte zu einem Infotreffen kommen, das am Donnerstag, 15. Februar, ab 19 Uhr beim DRK an der Lohbachstraße stattfindet.

Der nächste Blutspendetermin in Schwerte ist am 9. März im Gemeindehaus Heilig Geist.