Evangelische Akademie mit neuem Programm

Evangelische Akademie mit neuem Programm
Gunda von Fircks (Öffentlichkeitsarbeit, l.), Dr. Sabine Federmann (Leiterin der Evangelischen Akademie Villigst) und Ursula Rikenbrauck (Geschäftsführerin des Instituts für Kirche und Gesellschaft) stellten jetzt das neue Programm für das zweite Halbjahr vor. (Foto: Norbert Fendler)

Villigst. Das Institut für Kirche und Gesellschaft, zu dem auch die Evangelische Akademie Haus Villigst gehört, hat jetzt ihr Programm für das zweite Halbjahr vorgestellt. Das Hauptprogramm „Diskurse und Dispute“ eröffnet die Auseinandersetzung mit den großen gesellschaftspolitischen Themen unserer Zeit. Eingeteilt in neun Themenblöcken werden Tagungen, Diskussionsabende und Weiterbildungen angeboten.

Inhalte sind Friedensethik, Europa, Dialog der Religionen, Flucht und Integration, Wirtschaft und Demokratieentwicklung, Lebensformen, Bildung, neuere Entwicklungen in den Naturwissenschaften, Klima, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit.

Das Spartenprogramm „Spiritualität und Kreativität“ bietet hochwertige Seminare, in denen Menschen Glauben und Gott mit Körper und Geist erfahren und sich dabei selbst näher kommen können.

Alles im Programmheft

Im neu gestalteten Programmheft, das an öffentlichen Stellen und auch beim Wochenkurier ausliegt, gibt es zu jeder Veranstaltung in den beiden Bereichen kurze informative Texte. Sie erleichtern es, Veranstaltungen zu finden, die zum eigenen Interessensbereich passen und bieten gleichzeitig präzise Informationen.

Themen der Zeit

Mit ihren Angeboten ist die Evangelische Akademie Villigst ein Forum, in dem über die wichtigen Themen unserer Zeit nachgedacht und diskutiert wird. Dazu wird die Möglichkeit geschaffen, auf eine ganzheitliche Art und Weise das individuelle Leben mit sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden.
„Konflikt und Diskurs“ heißt die Tagung Ende September, die sich mit dem Umgang der evangelischen Kirche mit den rechtspopulistischen Strömungen beschäftigt. Auf der zweitägigen Veranstaltung geht es darum, welche Konzepte Kirche, Zivilgesellschaft und Politik haben oder brauchen im Umgang mit dem Rechtspopulismus.

Afghanistan-Tagung

Die afghanische Regierung hatte Anfang des Jahres die Taliban offiziell eingeladen, an einer Friedenslösung mitzuwirken. Welche Konsequenzen diese neue Entwicklung für das Land hat und was die Parlamentswahlen in diesem Jahr bringen, damit beschäftigt sich die Afghanistan-Tagung im November.

Asylpolitisches Forum

Das Asylpolitische Forum ist die jährliche Tagung der Akademie, die sich mit den Fragen des Flüchtlingsschutzes in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa beschäftigt. Im Dezember wird auf dieser Tagung diskutiert, wie heute noch die Schutzrechte von Flüchtlingen bewahrt werden können.
Weitere Infos gibt es unter www.kircheundgesellschaft.de