„Feste des Lebens und der Kunst“

T.a.F. stellt neues Programm vor

T.a.F. stellt neues Programm vor
Immer gut auch für Überraschungsmomente: Szene einer Outdoor-Probe des T.a.F., das jetzt ins elfte Jahr geht. Die Schwerter Theaterfreunde können sich wieder auf eine runde Mischung von Komödie über Thriller bis Drama freuen. (Foto: Sina Weber)

Schwerte. Die neue Spielzeit hat das Theater am Fluss wiederum unter ein Motto gestellt: „Feste des Lebens und der Kunst“. Entlehnt ist es aus einem der Lehrwerke des Theatermachers Peter Behrens. Er und Georg Fuchs haben um 1900 den Traum des Theatervereins als Ort eines gemeinsamen Kulturerlebnisses von Schauspieler und Zuschauer entworfen und auch gelebt.

Lars Blömer: „Fast 120 Jahre danach wollen wir genau das für unser Theater umsetzen: gemeinsam Kultur erleben und gemeinsam Festabende begehen.“

Start mit „Frau Müller muss weg“

Getreu dieser Maxime spannt sich zunächst von September bis Dezember ein abwechslungsreicher Bogen von der zeitgenössischen Komödie „Frau Müller muss weg“ unter der Regie von Anja Samaga (Premiere am 29. September) über die Wiederaufnahmen der Publikumserfolge „Die Therapie“ von Sebastian Fitzek mit Sven Möller als Regisseur und in einer der Hauptrollen (Premiere am 26. Oktober) bis hin zum Kriegsdrama „Johnny zieht in den Krieg“ (Premiere am 9. November).

Vortrag und Ausstellung

Für dieses Stück wird es bereits die zweite Wiederaufnahme sein, die dieses Mal aus Anlass des Endes des ersten Weltkrieges durch einen Vortrag und eine kleine Ausstellung zur Mobilmachung in der Theaterhalle ergänzt wird. Im Anschluss daran darf aber wieder herzlich gelacht werden: Der Film-Klassiker „Die Feuerzangenbowle“ für die ganze Familie beschließt die erste Hälfte des Programms (Premiere am 30. November).

Junges Ensemble

Im Januar beginnt das Junge Ensemble mit „Prinzessin Popelkopf“, einem lustigen Kinderstück für Theateranfänger ab drei Jahren. Zum Valentinstag folgt der traditionelle Abend mit Lyrik und Musik unter dem Titel „Schmetterlinge im Bauch“. „Vorher/Nachher“, ein Schauspiel von Roland Schimmelpfennig, folgt im März.

Mit dem „Hexer“ in den Mai

Der TV-Straßenfeger „Der Hexer“ von Edgar Wallace Fans kommt im Mai zur Aufführung. Ein besonderes Kinderstück „Aladin und die Wunderlampe“, von Autor Stefan Schroeder eigens für das T.a.F. geschrieben, folgt im Juni. Mit der Groteske „Das sind sie schon gewesen, die besseren Tage“ von Andreas Marber gibt es unter der Regie von Lars Blömer viel Theater und skurrile Szenen in der Pommesbude „Schwaben-Grill“.

Der erste Theaterball

Neu ebenfalls im Juli ist das „Abschlusskonzert mit dem 1. Schwerter Theaterball“ mit Liedern und Texten aus dem Valentinsprogramm und einer Versteigerung von Bühnenutensilien. Zum Spielzeitende ist dies eine gute Gelegenheit für das Publikum, gemeinsam mit dem Ensemble zu feiern.

Der Programmflyer mit den Stücken der neuen Spielzeit liegt an öffentlichen Stellen sowie beim Wochenkurier an der Brückstraße 3 aus.