Frank Schlüters Spielwelt Peladia

Schwerte. (NO) Nicht nur am Computer kann man in fantastische Welten abtauchen, kämpfen und irre Abenteuer erleben. Frank Schlüter eröffnet diese Möglichkeiten auch mit seinem Kartenspiel „Rise of the Dragonhunter“. Im Zeitraum eines Jahres wurde es bei etlichen Spielveranstaltungen in NRW getestet und für gut befunden. Der 41-Jährige hofft nun, dass sein neuestes Projekt alsbald auf den Markt kommt. Dabei setzt er auf Crowdfunding, also auf die Schwarmfinanzierung durch Fantasy- und Spielefreunde aus aller Welt.

Frank Schlüter, geboren in Coesfeld, lebt mit Frau Kathrin und Hund Tinka seit längerem in Schwerte, ist von Beruf Groß- und Außenhandelskaufmann sowie Erzieher – und natürlich ein großer Spielefan, der sich als Spieleentwickler und Organisator einschlägiger „Events“ in der Szene profiliert hat. „Ansonsten habe ich aber auch schon immer gerne Karten gespielt“, sagt Frank Schlüter.

Frank Schlüter ist begeisterter Spieleentwickler und Organisator diverser Spielveranstaltungen. Jetzt möchte der 41-jährige Schwerter sein Fantasy-Kartenspiel „Rise oft he Dragonhunter“ unter die Leute bringen. (Foto: NO)
Frank Schlüter ist begeisterter Spieleentwickler und Organisator diverser Spielveranstaltungen. Jetzt möchte der 41-jährige Schwerter sein Fantasy-Kartenspiel „Rise oft he Dragonhunter“ unter die Leute bringen. (Foto: NO)

Kämpfe in Peladia

„Rise of the Dragonhunter“ ist angesiedelt in der Fantasywelt „Peladia“. Die dazugehörige Hintergrundgeschichte „Die Reise nach Peladia“ stammt von der Leipziger Autorin Ronja Flick, Melanie Philippi und Ina Giering sind die Illustrationen der fantastisch gestalteten Karten.

Der Verlauf entspricht einem klassischen Kartenspiel in bester westfälischer Doppelkopf-Tradition, dem Frank Schlüter jedoch neben dem Fantasy-Rahmen neue Regeln gegeben hat. So müssen verschiedene Charaktere auf diversen Schlachtfeldern Kämpfe austragen und damit Punkte sammeln. 40 Charakterkarten und zehn Schlachtfeldkarten sind im Spiel.

Die Taktik zählt. So können die Drachen, die zwei stärksten Karten im Spiel, auch von einer mittelmäßigen Karte, dem Drachenjäger etwa, besiegt werden. Trotz im Grunde einfacher Regeln gibt es viele Möglichkeiten, den Gegner auszutricksen und die meiste Beute in Form von bunten Spielsteinchen nach Hause zu tragen. Zwei Spielmodi sind möglich: „Jeder gegen Jeden“ für zwei bis fünf Akteure oder das Teamspiel „Zwei gegen Zwei“.

Die Crowdfundingkampagne für Frank Schlüters Fantasy-Kartenspiel „Rise of the Dragonhunter“ geht am Montag, 20. Juli 2015, zu Ende. Letzte Gelegenheit: Wer sich auf den letzten Drücker noch ins Spiel bringen und damit helfen will, dass das Spiel auf den Markt kommt, bekommt alle Infos unter www.peladia.com.