Gegen Tierfabriken in Ergste

Ergste. (Red.) Rund 50 Mitglieder sowie neu hinzugekommene Unterstützer der Initiative, aber auch Vertreter landwirtschaftlicher Betriebe fanden sich am vergangenen Montag im Ev. Gemeindezentrum Ergste zum dritten Treffen der „Schwerter Bürgerinitiative gegen Tierfabriken“ ein. Die zahlreiche Teilnahme und der rappelvolle Versammlungsraum machten das große Interesse bei den Schwerter Bürgern für das Anliegen der Initiative deutlich.

Deren Sprecher Eckhard Schmidt eröffnete die Veranstaltung mit einem Bericht zu den bisherigen Aktionen und Projekten. Die große Wirkung in der Öffentlichkeit zeigte sich auch in einer Sendung des WDR über die Aktionen der Bürgerinitiative, die am 30. August in den Aktuellen Stunden ausgestrahlt wurde.

Unterschriften

Die Unterschriftensammlung der Initiative hat zu einer überwältigenden Resonanz und Unterstützung bei den Schwerter Bürgern/innen geführt, wie Ernst Goedecke, der Koordinator dieser Aktion, anschließend feststellte. Bisher haben sich fast 2000 Schwerter an der Aktion beteiligt und damit die Forderung „Keine Tierfabriken in Schwerte“ unterstützt. Ernst Goedecke bedankte sich bei allen Helfern und Unterstützern. Er teilte mit, dass die Aktion bis Ende September fortgesetzt wird und die Listen danach dem Bürgermeister übergeben werden.

Weitere Aktionen

Im Rahmen des Erfahrungsaustausches wurden weitere Anregungen, wie „Unterschriftenlisten im Internet“, die Information von Vereinen über die Initiative, Gespräche mit Kirchen, etc. thematisiert. Als weitere Aktionen wurden die Überwachung der Gülleausbringungen in den Ruhrwiesen, eine Zusammenarbeit mit Kirchen und Tierschutzvereinen und die Besichtigung bestehender Schweinemastanlagen vereinbart. Längerfristig will die Initiative mit dem Veterinäramt sprechen, Recherchen zur Trinkwasserthematik vorantreiben und eine Zusammenarbeit mit den Schwerter Schulen anstreben.

Vereinbart wurde auch die Teilnahme an einem Informationsstand des BUND anlässlich des Pannekaukenfestes in Schwerte, wo Informationen und Unterschriftenlisten der Initiative ausgelegt werden können.