Geschenk der Freundschaft für Bürgermeister Axourgos

Uli Kopitz mit der Freundschaftsurkunde des Pjatigorsker Bürgermeisters Skripnik, gerichtet an seinen Schwerter Amtskollegen Axourgos. (Foto: NO)

Schwerte. (NO) Die „Deutsch-Russischen Fußballbrücken“ sind beendet, werden aber vielen beteiligten Jugendlichen, darunter auch Sportlerinnen und Sportler aus der heimischen Region, im Gedächtnis bleiben. Das internationale Straßenfußballturnier im Rahmen der WM in Russland – der Wochenkurier hat bereits mehrfach darüber berichtet – war zwar anstrengend, zeigte aber auch: Es geht miteinander. Bei der sportlichen Begegnung auf Augenhöhe wurden Kontakte wurden geknüpft, neue Einsichten vermittelt. Auch ein Team aus Pjatigorsk kickte mit.

Intensive Kontakte

Als NRW-Teamverantwortlicher war auch der Schwerter Uli Kopitz bei den Fußballbrücken dabei. Der ehemalige Gymnasiallehrer und Beisitzer in der Städtepartnerschaftsgesellschaft Schwerte ist seit Jahren engagierter Streiter für den Ausbau der freundschaftlichen Kontakte mit der russischen Partnerstadt. Er konnte sich beim Jugendturnier über einen ganz besonderen Brückenschlag freuen, ein Ergebnis einer jahrelangen, intensiven Kontakt- und Netzwerkarbeit mit Pjatigorsker Verantwortlichen, die auch in den guten Beziehungen zur dortigen Staatlichen Universität ihren Niederschlag findet.
In Rostow am Don traf Uli Kopitz Vasiliy Bandurin, stellvertretender Vorsitzender der Pjatigorsker Duma und Mitglied des Komitees für Kultur, Sport und Tourismus. „Sieben Stunden hat er für die Anreise gebraucht, und nach einem intensiven zweistündigen Gespräch trat er mit dem Auto dann wieder die siebenstündige Heimreise“, würdigt Uli Kopitz das Engagement des Pjatigorskers. „Das zeigt, wie wichtig ihm das Treffen war.“

Von Bürgermeister zu Bürgermeister

Bandurin hatte eine besondere Überraschung im Gepäck: Ein offizielles Dokument, gerichtet von Andrej Skripnik, dem Bürgermeister von Pjatigorsk, an den Schwerter Bürgermeister Dimitrios Axourgos, wobei Uli Kopitz die Rolle als Vermittler zukommt. In der auf Deutsch verfassten Urkunde beglückwünscht Skripnik seinen Kollegen zur Amtsübernahme und nimmt Bezug auf die lange Partnerschaft zwischen den Städte.
„Besonders erfreulich ist, dass der Pjatigorsker Bürgermeister hervorhebt, dass die Partnerschaft in vielen Bereichen, so auch in der Jugendpolitik, sozialer Arbeit, Ökologie, Kunst und Sport weiter entwickelt werden soll“, so Uli Kopitz. Nun freut er sich über eine Gelegenheit, das Dokument der Freundschaft Bürgermeister Dimitrios Axourgos entsprechend Bandurins Bitte zu übergeben.

Herzensangelegenheit

Für Uli Kopitz sind Pflege und Ausbau der guten Kontakte mit Pjatigorsk eine Herzensangelegenheit. „Mir geht es um die Bürger beider Städte. Partnerschaften leben, wie im Leben allgemein, von der Begegnung unter den Menschen. Je mehr, desto besser. Nur so entsteht Vertrauen, Verständnis und ein respektvoller Umgang miteinander auf Augenhöhe.“
Umso erfreuter ist der engagierte Schwerter, dass neue Brückenschläge mit Pjatigorsk längst vollzogen sind und der Ausbau nun weiter vorangetrieben wird.