Gütesiegel zeichnet Intensivstation in Schwerte aus

Freuen sich über das Zertifikat: Dr. Lynne Kopietz

Freuen sich über das Zertifikat: Dr. Lynne Kopietz, ITS-Pflegeleitung Sarah Reddig, Dr. Jörg Freyhoff und QM-Mitarbeiterin Susanne Schött. (Foto: Marienkrankenhaus)

Schwerte. Stolz halten Dr. Jörg Freyhoff und Dr. Lynne Kopietz die Urkunde in die Kamera: Als eines von bundesweit nur 20 Kliniken ist das Marienkrankenhaus Schwerte für eine optimale intensivmedizinische Regelversorgung ausgezeichnet worden.
„Bislang haben vorwiegend große Universitätskliniken die Überprüfung bestanden. Wir sind jetzt eines der ersten, kleineren Krankenhäuser“, freuen sich der Chefarzt und die Oberärzte, dass die ein Jahr dauernde Vorbereitungszeit Früchte getragen hat.
Im Juli haben zwei unabhängige Prüfer der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin die Schwerter Intensivstation und die täglichen Abläufe genau geprüft. „Dieses Projekt war nur durch die enge Zusammenarbeit aller Berufsgruppen möglich“, sagt Sarah Reddig, pflegerische Leitung der Intensivstation.
Ärzte, Pflegekräfte und die Vertreter des Qualitätsmanagements haben viele Stunden damit verbracht, um zu überlegen, wie die Strukturen so verändert werden können, damit die Voraussetzungen zur Erteilung des Gütesiegels erfüllt sind.
Denn die Hürden sind hoch. Die Anzahl der Betten, die Anzahl der betreuten Patienten pro Jahr, die Qualifikation des Personals, die Arbeitsabläufe gehen ebenso in die Beurteilung ein wie die Ausstattung und der hygienische Standard der Intensivstation.
„Ziel der Intensivmedizin ist es, eine qualitativ hochwertige, auf neuesten wissenschaftlichen Stand stehende, effiziente Versorgung der Patienten zu gewährleisten“, erklärt Dr. Freyhoff. Mit dem Gütesiegel der Fachgesellschaft könne das Marienkrankenhaus nun bis zur Rezertifizierung in fünf Jahren dokumentieren, dass die Patienten mit einem Höchstmaß an Sicherheit behandelt werden.