Herausragendes Engagement: Schwerte ist Vorlesestadt

Schwerte. Riesenfreude in Schwerte: Die Stadt wurde jetzt
mit dem Titel „Vorlesestadt 2016“ ausgezeichnet, und das ist im wahrsten Sinne
des Wortes außergewöhnlich. Denn die Kategorie, in der Schwerte die schöne
Auszeichnung erhielt, heißt „außergewöhnlich“. In der Begründung dazu heißt es:
„Durch ihr herausragendes Engagement anlässlich des 13. Bundesweiten Vorlesetags
am 18. November 2016 leistete die Stadt einen besonderen Beitrag für mehr
Lesefreude und zur Förderung von Lesekompetenz.“ In diesem Jahr hatten die
Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags – Die Zeit, Stiftung Lesen und Deutsche
Bahn Stiftung – gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund bereits zum
vierten Mal den Vorlesestadtwettbewerb ausgerufen. 40 Kommunen folgten der
Aufforderung und bewarben sich in drei Kategorien um den Titel: aktive,
außergewöhnliche und nachhaltige Vorlesestadt 2016.
So wurde die Schwerter Fußgängerzone in eine „Vorleselandschaft“ verwandelt,
in der vielfältige Vorleseaktionen begeisterten. Kinder in die Organisation und
Ausführung der Vorleseaktionen einzubeziehen und sie als Vorleser in umgekehrte
Rollen schlüpfen zu lassen, überzeugte die Jury. Sie verleiht der Stadt Schwerte
daher den Titel Vorlesestadt 2016 in der Kategorie „außergewöhnlich“.
In der Ruhrstadt wurde der Bundesweite Vorlesetag vom Bereich Jugend und
Familie der Stadt Schwerte mit vielen lokalen Partnern organisiert.
Hauptsächlich waren es jedoch Schülerinnen und Schüler mehrerer Schulen, die
sich an der Planung sowie als Vorleser beteiligten. „Wir bedanken uns besonders
bei der 6. Klasse des Friedrich-Bährens-Gymnasiums, dem Literaturkurs des
Ruhrtal-Gymnasiums und der 4. Klasse der Albert-Schweitzer-Schule, die mit ihrem
Engagement den für uns so schönen Erfolg erst ermöglich haben“, freute sich
Judith Bäcker vom Jugendamt. „Es war schön, wie die Kinder und Jugendlichen
diesen Tag gestaltet haben – ein toller Tag, eine tolle Auszeichnung.“
Der Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, Dr. Jörg F. Maas, erklärt: „Der
stetig wachsende Erfolg des Bundesweiten Vorlesetags ist ohne das Engagement der
Städte und Gemeinden nicht denkbar. Denn nur gemeinsam mit den örtlichen
Bibliotheken, Schulen, Kindergärten und anderen Einrichtungen erreichen wir
unser Ziel: täglich 15 Minuten Vorlesezeit für jedes Kind!
Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und
Gemeindebunds, ergänzt: „Wir gratulieren den drei Vorlesestädten 2016 und danken
für ihren Einsatz! Kommunen sind unentbehrliche Partner, um flächendeckend auf
die Bedeutung des (Vor)Lesens aufmerksam zu machen. Mit Hilfe ihrer örtlichen
Netzwerke, Infrastrukturen sowie dem Wissen um lokale Besonderheiten wird die
Leseförderung in allen Regionen Deutschlands zugänglich und erlebbar gemacht.“

Die offizielle Preisverleihung soll im Frühjahr 2017 stattfinden. Dazu werden
die Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetages in die Ruhrstadt kommen und die
Vorlesestadt-Plakette überreichen.