Holzpfosten Schwerte: Ab ins Futsal-Achtelfinale

Den Meistertitel verpasst – aber dennoch hochzufrieden in die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft eingezogen zu sein: die Futsaler von Holzpfosten Schwerte. (Foto: HP)

Den Meistertitel verpasst – aber dennoch hochzufrieden in die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft eingezogen zu sein: die Futsaler von Holzpfosten Schwerte. (Foto: HP)

Schwerte. (hc) „Verlieren verboten“ hieß die unmissverständliche Botschaft für die Futsaler der Holzpfosten Schwerte am vergangenen Samstag, wenn sie ihre Saison nicht schon vorzeitig beenden wollten. Die Ausgangslage war klar: Ein Sieg würde den ersten Tabellenrang bringen und die Westdeutsche Meisterschaft sowie die direkte Viertelfinal-Qualifikation.
Ein Unentschieden hieße zweiter Rang und Achtelfinale und eine Niederlage bedeutete das Ende aller Meisterschaftsträume. Doch um das Wichtigste vorneweg zu nehmen – der Traum lebt weiter: Mit 2:2 trennten sich die Holzpfosten vom Spitzenreiter MCH Sennestadt, der verdientermaßen mit seinen Fans und schwarzen T-Shirts mit einer großen Nummer eins auf der Brust die Westdeutsche Meisterschaft feierte. Kapitän Nils Klems und seine Jungs gratulierten nach einem hitzigen Spiel ganz fair den Gewinnern.
Sportlich lief es zunächst nicht rund für die Holzpfosten. Florian Kliegel hatte die erste große Chance auf dem Fuß, als er frei vor dem Sennestädter Keeper auftauchte, doch der Torjubel zum 1:0 blieben den Holzpfosten-Anhängern in der ausverkauften Alfrted-Berg-Sporthalle auf den Lippen hängen. Fast im Gegenzug setzte es stattdessen das 0:1 für das Saballs-Team. Doch angetrieben von den Nationalspielern Marc Nebgen, der in jedem Zweikampf voll durchzog, sowie von Nils Klems und Sandro Jurado Garcia, gelang es den Ruhrstädtern die Partie wieder unter Kontrolle zu bringen.
Und ausgerechnet Nebgen möchte man sagen, der sich viele Scharmützel mit den Sennestädter Spielern lieferte, bugsierte den Ball zum 1:1 über die Linie. Toll freigelaufen und ziemlich unorthodox, doch Treffer blieb Treffer. Und als sich dann Ruslan Seleznov ein Herz fasste und sein tolles Solo mit dem 2:1 krönte, bebten die Tribünen. Das war auch der Pausenstand.
Nach dem Seitenwechsel lebte das Spiel von der enormen Spannung. Die Holzpfosten drängten auf den dritten Treffer, während Sennestadt mit dem Ausgleich die Meisterschaft holen könnte. Und so kam es auch. Das 2:2 veränderte die Ausgangslage dramatisch. Denn nun waren es die Schwerter, die am Rande des Ausscheidens standen und der Schlussphase das Risiko minimierten, noch einen einen Treffer zu kassieren.
Daher steht nun am Samstag, 18. März, für die Schwerter das Achtelfinale an. In eigener Halle wollen die Schützlinge von Trainer Daniel Ramon Saballs dann das Viertelfinale klar machen. Der Coach hat aber eine traurige Nachricht für seine Schützlinge: Er wird nach dem Saisonende aus beruflichen Gründen die Schwerter verlassen.