Input und Infos für Engagierte: 150 Akteure aus ganz Deutschland in Schwerte

Macherinnen und Macher von gemeinwohlorientierten Projekten in der Stadtentwicklung konnten sich in der Rohrmeisterei Hilfsmittel und Handwerkszeug zu Recht und Steuern, Bauen und Betreiben und mehr an die Hand geben lassen. (Foto: Norbert Fendler)

Schwerte. „40 X P“ steht für „Vierzig mal praktisch“: Das neue Tagungsformat feierte am Mittwoch in der Rohrmeisterei in Schwerte Premiere.

In rund vierzig Workshops mit „Inputs & Informationen“ – jeweils vormittags und nachmittags fünfmal parallel und viermal nacheinander – konnten sich Macherinnen und Macher von gemeinwohlorientierten Projekten in der Stadtentwicklung Hilfsmittel und Handwerkszeug zu Recht und Steuern, Bauen und Betreiben und mehr an die Hand geben lassen.

Ein Angebot, das Anklang fand: Mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland reisten an – aus Stadtverwaltungen und Planungsbüros, Genossenschaften und Stiftungen, vor allem aber aus Projekten in Städten und Dörfern, in denen sich Menschen zusammentun, um „Immovielien“ – Immobilien für viele – gemeinschaftlich und gemeinnützig zu entwickeln.

Ob es um Vergaberecht oder bauliche Selbsthilfe, um Quartiersentwicklung und Partizipation, um Öffentlichkeitsarbeit oder Gastronomie ging – die Präsentation fand immer in kompakt-knackigen Kurzvorträgen mit Rückfragemöglichkeit statt, die von erfolgreichen Projektakteuren gehalten wurden – gemäß dem Tagungsmotto „Projekt Wissen Nutzen“.

Die Teilnehmer unter anderem aus Bonn, Bremen und Berlin, aus Potsdam und Weimar hatten sich auf ein Wagnis einzulassen – nach jeweils einer knappen halben Stunde war ein Raum- und Themenwechsel in den Hallen der Rohrmeisterei angesagt. Abends im geselligen Kreis schlossen sich dann Netzwerkgespräche und Gedankenaustausch an.

Veranstalter von „40 X P“ waren die Bürgerstiftung Rohrmeisterei Schwerte und das Büro „startklar.projekt.kommunikation“ aus Köln, unterstützt von der „Montag Stiftung Urbane Räume“ und der Alanus Hochschule, Institut für Prozessarchitektur. Weitere Veranstaltungen dieser Art sind angedacht.