Johanniter sind jetzt Träger der OGS

Der Vertrag über die Trägerschaft für die OGS zwischen den Johannitern

Der Vertrag über die Trägerschaft für die OGS zwischen den Johannitern, Regionalverband Östliches Ruhrgebiet, und der Stadt Schwerte wurde in dieser Woche im Rathaus unterzeichnet (v.l.): André Lukas, Andrea Buchold, Wolfgang Baumbach, Sabine Reetz, Hans-

Schwerte. (Red.) Wolfgang Baumbach, Mitglied des Regionalvorstandes der Johanniter, und Hans-Georg Winkler, Erster Beigeordneter und Fachbereichsleiter der Stadt Schwerte, unterschrieben in dieser Woche im Rathaus den Vertrag über die Trägerschaft für sechs von sieben Offenen Ganztagsschulen (OGS) in Schwerte, die am 1. August beginnt.
Die Offene Ganztagsbetreuung wird in der Albert-Schweitzer-Schule, der Ev. Grundschule Ergste, der Friedrich-Kayser-Schule, der Heideschule, der Lenningskampschule, der Reichshofgrundschule Westhofen und in der Grundschule Villigst, die mit dem Kinderland einen eigenen Träger hat, angeboten. Ungefähr die Hälfte der rund 1400 Schwerter Grundschüler sind in einer OGS angemeldet – und die Nachfrage steigt. Zum neuen Schuljahr stehen 799 Betreuungsplätze zur Verfügung.
„Wir haben gute Erfahrung mit den Johanniter in Schwerte“, betonte Winkler und verwies auf die Zusammenarbeit bei der Flüchtlingsbetreuung in der Sporthalle im Stadtpark hervor sowie in Geisecke.
Das Bildungs- und Betreuungsangebot der Johanniter ist umfangreich. Einige Regionalverbände betreuen an acht verschiedenen Schulen über 800 Kinder. Mit Lehrkräften, Ehrenamtlichen und der Jugendhilfe wird eng zusammengearbeitet.
Der Vertrag über die Trägerschaft der OGS mit der Ergster Familienaktion (EFA) läuft am 31. Juli aus. Die 63 Mitarbeiter der EFA werden dann von den Johannitern in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. An der Spitze der Trägerschaft für die Schwerter OGS stehen die Johanniter-Mitarbeiter Andrea Buchold und André Lukas, die sich am 3. Mai im Schulausschuss vorstellen werden.