Kampfkunstelite kommt aus Schwerte

Schwerte. Die Shin-Jeon Hapkido-Kampfkünstler aus Schwerte traten bei der achten Deutschen Hapkido-Meisterschaft gegen 120 Teilnehmer aus ganz Deutschland an. Trainer und Begründer des Shin Jeon Hapkido, Guido Böse, präsentierte auf dem zweitägigen Turnier die Leistungen seiner 15 Schüler.
Zum fünften Mal in Folge wurden die Ruhrstädter „Grand Champion“. Somit ist Schwerte seit zehn Jahren ungeschlagen und die erfolgreichste Hapkido-Mannschaft Deutschlands.
Damit nicht genug, Schwerte konnte auch zwei „Grand Champion“ in der Einzelwertung stellen. Carolin Bastian erzielte dies bei den Frauen mit zwei ersten Plätzen bei der Freestyle Form (FF) und Bruchtest (BT), des Weiteren den zweiten Platz in der Selbstverteidigung. Ihre Teamkameradin Alina Jagel konnte in der Jugend mit dem ersten Platz im Kampf, zweiten Platz (SV), erste Platz Traditionelle Form (TF) den Grand-Champion-Titel mit nach Hause nehmen.
Beim Kampf im Leichtkontakt konnte sich Nathaniel Lorenz gut „durchboxen“, er belegte in einem spannenden Finalkampf bei den U18-Jungen (Bis 75 Kilogramm) den zweiten Platz. Ebenfalls angetreten in dieser Kategorie ist Alexander Rubinkovsky und Lutz Hillebrand.
Als besondere Kür wird im Hapkido die Selbstverteidigung angesehen. Hierbei muss der Sportler vorgegebene Angriffe, wie Würgen, Schläge Tritte, mit und ohne Waffe, dynamisch, kontrolliert und praxisnah abwehren. Schwerte war in jeder Klasse auf dem Treppchen vertreten, Platz eins. Anna-Zoe Geisel, Gordon Pieler, Platz eins. Nathaniel Lorenz, Sophie Hillebrand, Marius Schreiner, Platz eins. Lutz Hillebrand, Ainhoa Grürmann. Auch mit angetreten war, Markus Hillebrand und Maurice Gaberg.
Bei den Formen setzten sich Alina Jagel und Carolin Bastian durch. Besonders imponierend war die Freestyle Form von Carolin Bastian. Musikunterstützt, in einem Starterfeld aus hochrangigen Meistern, zeigte Sie demonstrativ wie man mit dem Schwert, die Waffe der Meister, umzugehen hat. Des Weiteren bei den Formen mit angetreten waren Markus Hillebrand, Gordon Pieler, Jürgen Geisel und Tochter Anna Geisel.
Zum Abschluss der Meisterschaft, sorgten bei den Männern Tobias Lohre mit dem zweiten Platz und Markus Hillebrand für ausreichend Brennholz. In einer neuen Kategorie, der Bruchtest Form, mussten sechs Holzbretter in vorgegebener Weise auf Zeit zerteilt werden. In eindrucksvollen 6,7 Sekunden teilte Tobias alle Bretter und kann sich von nun an auch Deutscher Vizemeister nennen. Bei den Schülern erlangte Gordon Pieler den dritten Platz. Auch bei den Frauen wurde es spannend, der ersten und zweiten Platz wurde allein durch die benötigte Zeit entschieden, hier war Carolin Bastian die Schnellste und stand erneut auf dem ersten Platz.