Kino in Schwerte: In einer Senioren-WG kann allerhand passieren

Wie wollen wir im Alter leben? Vielleicht so? In dem Film „Alleine war gestern“ gründen fünf Freunde eine Alten-WG. Der Film wird am Montag

Wie wollen wir im Alter leben? Vielleicht so? In dem Film „Alleine war gestern“ gründen fünf Freunde eine Alten-WG. Der Film wird am Montag, 22. Mai, im St.-Viktor-Kino gezeigt. Mit von der Partie ist Schriftstellerin und Drehbuchautorin Beatrice Meier. (

Schwerte. (as) Er ist ein Filmfan mit Leib und Seele. „Ein Cineast“, wie er selbst mit einem leichten Schmunzeln in der Stimme sagt. Deshalb hat Tom Damm, Pfarrer für Stadtkirchenarbeit der evangelischen Kirchengemeinde Schwerte, das Kino in die Stadt geholt. Das St.-Viktor-Kino im Gemeindezentrum St. Viktor, Am Markt 1, öffnet seine Pforten wieder am Montag, 22. Mai, um 19 Uhr. Gezeigt wird diesmal der Film „Alleine war gestern“. Der Eintritt ist wieder frei. Wer mag, darf sich für einen gelungenen Filmabend mit einer Spende bedanken.
Dabei wird den Besuchern nicht nur ein cineastisches Erlebnis versprochen. Sie können auch eintauchen in die Welt hinter dem Film. Denn zu den Gästen gehört die Autorin und Schriftstellerin Beatrice Meier aus Straßburg. Sie hat nicht nur den gleichnamigen Roman, sondern zudem das Drehbuch für die „Dramödie“ verfasst. Beatrice Meier wird nicht nur in den Film einführen. Sie steht anschließend zu Gesprächen bereit.
„Es gibt immer neue Eindrücke, wenn jemand aus dem Filmteam dabei ist“, sagt Tom Damm. „Das kann für das Publikum richtig interessant sein.“
Mit „Alleine war gestern“ hat Tom Damm eine Film-Perle ausgesucht. Dem Pfarrer für Stadtkirchenarbeit liegt am Herzen, „wichtige Inhalte“ weiterzugeben. Das wird ihm mit dem Film auf jeden Fall gelingen. Orakelt wird über die uralte und immer aktuelle Frage „Wie wollen wir leben?“. Und dabei ist der Film topbesetzt. Es wirken unter anderem Walter Sittler, Marie Gruber und Charlotte Schwab mit.
Erzählt wird die Geschichte von fünf Freunden, allesamt Anfang 60. Sie haben Angst vor Einsamkeit und dem Alleinsein. Also gründen sie eine Alten-WG.
Der Film geht zu Herzen: „In selten gelungener Weise verbindet dieser Streifen Themen wie Alter, Krankheit und Trauer mit Humor und Lebenslust zu einer wunderbaren Komödie“, schrieb die Frankfurter Neue Presse.