Klaus-Rudolf-Schell-Quintett präsentiert „Jatz & Das“

Das (fototechnisch leicht verfremdete) Klaus-Rudolf-Schell-Quintett (v.l.): Klaus Rudolf Schell, Piano, Roland Streubel, Bass, Matthias Rumpf, Schlagzeug, Christoph Daum, Posaune, und Ralf Brüggemann, E-Gitarre. (Foto: Privat)

Schwerte. „Jatz & Das“ – wer bei diesem Titel an gepflegten deutschen Jazz denkt, hat sich getäuscht. Am Freitag, 1. Februar 2013, wird im Paul-Gerhardt-Haus keine Jazz-Musik im üblichen Sinne gespielt. Das Klaus-Rudolf-Schell-Quintett besteht aus fünf Musikern, von denen jeder für sich Freude am Instrument und seinen Klängen hat. Und dazu haben sie alle Spaß am Zusammenspiel in freier Improvisation.

Da schickt das Piano ein kleines Thema in den Raum, auf das die Posaune mit einem Echo antwortet, Gitarre und Bass greifen das Thema auf und gestalten es auf ihre Weise neu und obendrein ist das Schlagzeug in den passenden Rhythmus übergegangen, der das Thema erneut in Erinnerung ruft. Oder der Bass beginnt oder…

Zum „Jatz“ gibt es am Freitag „Das“ – eine Anspielung an Inger Christensens berühmtes Buch „Det“ = „Das“ auf Dänisch. Für das Projekt sind am Freitag Gedichte zu hören von Annemarie Zornack (Kiel), Inger Christensen (Dänemark) und Klaus Rudolf Schell (Schwerte). Diese werden vorgetragen von Mariele Rupieper, Lilo Bögehold und Dr. Albin Lenhard.

Das Projekt, das Jazz mit Lyrik vereint, entstand im vergangenen Jahr. Anfangs gab es regelmäßige Proben im Wohnzimmer des Hauses Rupieper/Schell, später im Probenraum des Schlagzeugers Matthias Rumpf in Unna. Der Posaunist Christoph Daum wurde aus Dortmund gewonnen, der Gitarrist Ralf Brüggemann kommt aus Iserlohn, zuletzt stieg Roland Streubel am Bass mit ein. Alle Musiker spielen mit viel Erfahrung auch in anderen Ensembles.

Der Eintritt zu „Jatz & Das“ ist frei.