Kurkuma: So gesund ist das Gewürz des Lebens

Kurkuma ist zum Superstar am Gewürzhimmel aufgestiegen, nachdem es über den südspanischen Seeweg und den türkischen Landweg auch in unsere Küchen gefunden hat!
Im Ayurveda und in der traditionellen chinesischen Medizin wird es in fast allen Bereichen angewendet. Im Westen fristete die knollenartige Wurzel noch bis vor kurzem ein Schattendasein. Doch plötzlich ist Kurkuma „voll der Hype“ und zählt mit seiner strahlend gelben Farbe zu den aktuellen Superfoods.

Der lebenswichtige Bitterstoff Curcumin lindert Entzündungen und gilt auch deshalb schon fast als Allheilmittel. Kurkuma wird unter anderem gegen chronische Darmprobleme, Blähungen, Leber-Galle-Störungen, Völlegefühl sowie Fettverdauungsstörungen eingesetzt und erleichtert das Abnehmen.

Forscher unter der Leitung von Professor Jan Frank von der Universität in Hohenheim haben gemeinsam mit Kollegen der Universitäten Jena, Frankfurt und Kiel bei Laborversuchen sogar krebshemmende Eigenschaften festgestellt.

Ein Beispiel ist für die klassische Anwendung das Kochen mit Kurkuma oder die Kurkumamilch: Man gibt einen Teelöffel Kurkuma einfach in heiße Milch. Umrühren – fertig. Je nach Belieben können auch noch andere erwärmende Gewürze wie Zimt oder Nelken dazugegeben werden.
Das stärkt und wärmt den Körper von innen. So treten beispielsweise weniger Luftwegsinfekte auf. Der Wirkstoff Curcumin lagert sich in einer schützenden Schicht in Mund und Hals ab und kann dort Krankheitserreger abwehren.

Alles Gute wünscht Heilpraktikerin Helga Rietig mit freundlicher Unterstützung von Ferdinand Ziese, Heimatkundler, Kräuterführer und Schwerter Nachtwächter