Lehrer Lenhard lässt den Flummi wieder springen

Der pensionierte Gymnasiallehrer Dr. Albin Lenhard hat einen zweiten Reiseführer für Kinder geschrieben. Und wieder lässt er den Flummi durch London wirbeln. (Foto: NO)

Schwerte. (NO) Rauf auf das Zifferblatt von Big Ben, zu den Raben im Tower, Farben klecksen im Museum Tate Modern, dabei sein beim Drachentanz in Chinatown, auf dem Nullmeridian in Greenwich surfen oder gar der Queen einen Besuch abstatten: Wenn Flummi durch London wirbelt, gibt es jede Menge zu erleben. Auch für die Leser des Buchs „Drachentanz und Pausenclowns – Flummi in London“, das sich an eine Leserschaft von 8 bis 108 richtet, aber doch wohl eher Kinder im Blick hat. Was nicht heißen soll, dass nicht auch – erwiesenermaßen – Erwachsene Spaß an Flummis neuen Abenteuern haben können.

Dr. Albin Lenhard (75), pensionierter Gymnasiallehrer aus Schwerte, hat mit dem zweiten Flummi-Band seiner Schreib- und Fabulierlust wieder freien Lauf gelassen. Wer den meist witzigen, von der Würzburgerin Susanne Morlok-Kötte trefflich illustrierten Band liest, erfährt nebenbei eine Menge über London. Zwischendurch sind immer einige Brocken Englisch eingefügt – so dass sich die kleinen Leser nebenbei mit dieser Sprache vertraut machen können.

Die Storys des kecken, überhall hin springenden Flummis sind, viele Leser wissen es, an Dr. Albin Lenhards Enkeln erprobt. Dessen ältester Sohn lebt in London, hat fünf Kinder – und die waren und sind nicht nur begeisterte Zuhörer, sondern auch große Motivatoren und Ideengeber. Wie auch die sieben anderen Enkel, die allerdings mit ihren Eltern in München leben.

Auch im zweiten Flummi-Buch ist die Familie Lenhard, leicht verballhornt als die Mehnerts, wiederzuerkennen. Und Opa Albin präsentiert sich abermals als Opa Martin.

Im neuen Band „Flummi in London“ wird übrigens darauf hingewiesen, dass Opa Martin dort herkommt, wo das Ruhrgebiet am schönsten ist – nur elf Kilometer vom Stadion von Borussia Dortmund entfernt. Ist doch wohl klar, welches Städtchen gemeint ist…