Letzte Mahnwache der Atomkraftgegner

Schwerte. „Mit Sekt und Selters“ wollen die Schwerter Atomkraftgegner am kommenden Montag, 4 Juli 2011, um 17:45 Uhr die letzte Mahnwache nach dem Ausstiegsbeschluss des Bundestages und vor der Entscheidung des Bundesrates über das Gesetzespaket der Bundesregierung zum Atomausstieg begehen.

Auch zukünftig werden die Schwerter Atomkraftgegner an Protestaktionen in Schwerte oder bei Großveranstaltungen teilnehmen. Weitere Interessierte können sich dazu in die Infoservice-Liste eintragen lassen. Unter www.bund-schwerte.de besteht alternativ die Möglichkeit sich über Aktionen zu informieren.

Die am vergangen Montag begonnene Diskussion zur Schwerter Energiewende wird nach der Mahnwache fortgesetzt. Dazu geht es gemeinsam um 18:15 Uhr in die Räume der VHS.

Eine Gruppe von etwa 15 Personen kam zusammen. Das Bündnis fußt auf eine breite Beteiligung von Teilnehmern der Mahnwachen, des BUND, der Schwerter Friedensinitiative, von Pax Christi sowie der Grünen. Einige Grundsätze konnten bereits vereinbart werden.

Die Erzeugung regenerativer Energien nah am Verbraucher soll forciert werden. Zunächst soll ein offenes Gespräch mit den Stadtwerken geführt werden, um die Möglichkeiten eines gemeinsamen Handelns zu auszuloten. Insbesondere die schwierige Gesellschaftsstruktur der Stadtwerke, 50 Prozent halten die Dortmunder Unternehmen DSW und DEW, wird auch von den Atomkraftgegnern als mögliche Hürde gesehen.

Darüber hinaus sollen vor allem auch kleinere Lösungen (Gülle-Biogasanlagen, Kooperationen bei Solar- und Photovoltaikinstallationen oder Windrädern) oder Kooperationen mit anderen Akteuren wie z.B. der GWG einbezogen werden.