Nach der Arbeit um die ganze Welt

Der ehemalige Geschäftsführer der Stadtwerke Schwerter, Gerhard Visser, ist mit seiner Frau Heidrun drei Jahre um die Welt gereist und hat jetzt ein Buch über seine Erfahrungen veröffentlicht. (Foto: Verlag/Repro wk)

Schwerte.(NO) Gerhard Vissers erstes Buch ist da. Titel: „Die nächste Etappe – Nach der Arbeit um die ganze Welt“. Mit seiner Frau Heidrun ist Visser nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst als Geschäftsführer der Stadtwerke Schwerte in drei Jahren und acht Etappen um die ganze Welt gereist. Im April vergangenen Jahres kehrte er von den letzten Reisezielen, Neuseeland und Australien, zurück und nahm sein Buchprojekt in Angriff.

„Lebe den Traum“

Auf rund 460 Seiten berichtet Gerhard Visser über die spannenden Erlebnisse und unvergesslichen Eindrücke dieser Weltreise, will aber noch mehr: „Mir liegt daran, Menschen für eine Weltreise zu begeistern und sich einen Lebenstraum zu erfüllen nach dem Motto: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!“

Reisebegeistert war Visser schon seit seiner Jugend. „Bereits als Schüler habe ich mein Geld als Page und Liegewagenbetreuer in Sonderzügen verdient und später, während meines Studiums, fuhr ich als Zugreiseleiter kreuz und quer durch Europa.“

Zwei Teile, acht Etappen

Gerhard Visser hat sein Buch in zwei Teile geteilt. Einen ersten eher praktisch-theoretischen über die Vision, die Planung und die Vorbereitung der gemeinsamen Weltreise und einen zweiten Teil, der sich den Eindrücken und Erfahrungen während der drei Jahre „auf Tour“ widmet.

Rund drei Monate Zeit gönnten sich Gerhard und Heidrun Visser für jede der acht Etappen, die jeweils in eignen Kapiteln beschrieben werden: Von Florida nach Alaska, Durch den Westen Amerikas nach Hawaii, In und um Mittel- und Südamerika, Japan, China, Indonesien, Südostasien und Vorderer Orient, Von Vietnam nach Indien, und letztendlich Neuseeland und Australien. „Das Modell 3,3,3 – Reisezeit drei Jahre, drei Etappen pro Jahr, eine Etappe rund drei Monate – hat den Praxistest hervorragend bestanden“, resümiert Visser.

Vielfalt und Wechsel

„Bei der Wahl unserer Unterkünfte ließen wir uns vom Grundsatz der Vielfalt und des Wechsels leiten“, berichtet Gerhard Visser. „Von der einfachen Hütte bis zum Ferienresort, von der kleinen Pension bis zum Luxushotel und vom Wohnmobil bis zum Kreuzfahrtschiff haben wird die vielfältigsten Unterkünfte in unsere Reiseplanung eingebaut und meist hervorragend geschlafen, auf jeden Fall aber stets abwechslungsreiche und schöne Zeiten erlebt.“

Immer in Kontakt

Die Verbindung mit der Heimat hielten Gerhard und Heidrun Visser während ihrer gesamten, dreijährigen Weltreise mit dem Videotelefondienst Skype und natürlich auch per E-Mail. „Ob in der argentinischen Pampa, der afrikanischen Savanne oder dem australischen Outback – nicht zuletzt wegen der modernen Kommunikationsmöglichkeiten hatten wir niemals Heimweh“, so der ehemalige Geschäftsführer der Schwerter Stadtwerke.

Glücksgefühle

Die Weltreise nach dem Eintritt in den Ruhestand war für Gerhard Visser „die nächste Etappe“ nach der aktiven Arbeitszeit, so wie es auch im Titel seines Buches anklingt. Sie war auch „ein neuer Lebensabschnitt mit unglaublich schönen Jahren und unvergesslichen Glücksgefühlen!“

Das Buch „Die nächste Etappe – Nach der Arbeit um die ganze Welt“ ist im Buchhandel erhältlich.