Nachlese zur Schwerter Eisenbahnschau

Schwerte. Die Eisenbahnausstellung „Nächster Halt: Schwerte (Ruhr) – 150 Jahre Eisenbahnhistorie“ ist erfolgreich beendet worden. In der verglasten Halle des Museums war vier Wochen lang die übersichtliche und informative Ausstellung zu sehen. Die Halle ist jetzt leergeräumt und die Ausstellungsstücke sind wieder bei ihren Besitzern oder auf dem Weg dorthin. „Ausdrücklich wollen wir Organisatoren den Leihgebern auf diesem Weg nochmals ganz herzlich danken. Ohne sie hätte es diese Ausstellung nicht gegeben“, sagt Klaus Tillmann und packt das nächste Exponat in seinen Wagen.

Vertreter der Hauptsponsoren Hundhausen und Hoesch Schwerter Profil werden von Klaus Gerhold (r.) durch die Ausstellung geführt, unser Foto zeigt v.l.: Klaus Hedding, Norbert Hemsing, Dr. Andreas Acktun, Björn Szimarowski und Klaus Gerhold. (Foto: Veranstalter)

4.670 Besucher schauten sich die Ausstellung an, 30 angemeldete und weit über 100 spontane Führungen wurden von den Veranstaltern Klaus Gerhold, Wolfgang Güttler, Klaus Tillmann und Herbert Kluge durchgeführt. Rund 200 Druckerzeugnisse von DVDs wurden verkauft. Zusätzlich konnten zugunsten des Fördervereins Ruhrtalmuseum 1.000 Euro als Spenden verbucht werden.

Die Internetseiten zur Ausstellung wurden rund 9.000-mal von 1.500 Besuchern aufgerufen. Ein Drittel der Besucher kam aus Dortmund, es dominierte das Ruhrgebiet. Aber auch Nutzer aus Australien schauten sich die Internetseite an. „Die Seite wird auch in Zukunft gepflegt“, versprachen die Macher.

Viele Gespräche mit Besuchern in der Ausstellung brachten neue Erkenntnisse. „Am letzten Tag wurde sogar ein 35-Millimeter-Kinofilm von 1928/30 über das RAW abgegeben“, verkündet stolz Wolfgang Güttler und wünscht sich, dass weitere Schmalfilme oder ähnliches Material abgegeben werden.

Höhepunkt der Ausstellungswochen war die Taufe des ICE auf den Namen Schwerte (Ruhr). „Damit“, so Klaus Gerhold, „wurde eine Stadt von der Bahn geehrt, die mit Recht Eisenbahnerstadt genannt werden kann.“

Neue Planungen

Über die Zukunft gibt es bei den Eisenbahnfreunden auch schon Vorstellungen. „Wenn die Umstände es erlauben, werden wir in sechs Jahren zum 150-jährigen Eisenbahnjubiläum nochmals eine Ausstellung durchführen“, hofft Herbert Kluge dann auch auf umgebaute Museumsräume.

Wer die Ausstellung verpasst hat, kann zumindest noch die Druckerzeugnisse und die DVDs im Museum erwerben, solange der Vorrat reicht. Der Vortrag im Rahmen der Reihe „Montags im Museum“ wurde zur Eisenbahngeschichte von Schwerte gehalten und wegen der großen Nachfrage noch dieses Jahr wiederholt. Außerdem ist geplant, den Schriftzug „Schwerte (Ruhr)“ mit Stadtwappen herauszubringen, ähnlich wie er auf einem ICE durch die Lande fährt.