Ab aufs Rad: Der Ruhrtal-Radweg lockt auch 2018 wieder zahlreiche Radfahrer nach Schwerte. (Foto: Heiko Cordes)

Schwerte. (hc) Druckfrisch auf den Tisch: Die neuen Broschüren für den Ruhrtal-Radweg sind ab sofort erhältlich. Alles rund um den beliebten, 240 Kilometer langen Radweg entlang der Ruhr, kann man der Kompaktbroschüre inklusive Übersichtskarte oder dem Tourguide 2018 entnehmen.

Uwe Fuhrmann von der Schwerter Touristik-Information fasst das Erlebnis Ruhrtal-Radweg sehr schön zusammen: „Mit dem Auto fährt man an vielen Sehenswürdigkeiten einfach vorbei. Zu Fuß kann man zwar viel ganz intensiv erleben, aber man kommt nicht voran. Mit dem Fahrrad kann man jeden Tag ordentlich Strecke schaffen und zeitgleich viel von der Schönheit der Landschaft erleben.“

Schwerte ist dabei besonders beliebt bei den Freunden des Ruhrtal-Radwegs. Zum einem, weil der Streckenabschnitt in einem sehr guten Zustand ist. „Da hat die Stadt einiges an Geld in die Hand genommen, um das in dieser Qualität zu schaffen – mit dem guten Asphalt und den ganzen Ausflugs­bänken“, so Fuhrmann.

Zum anderen liegt Schwerte knapp auf der Hälfte der Strecke und bietet sich somit optimal als Etappenziel an.

Dass in Schwerte das Ruhrgebiet seine „grüne“ Seite zeigt, ist zudem für viele Auswärtige eine angenehme Überraschung. „Viele Gäste aus den Benelux-Ländern, Berlin, Bayern oder Baden-Württemberg sind überrascht, wenn sie hier herkommen. ‚Sind wir hier schon im Ruhrgebiet?‘ lautet eine der meist gestellten Fragen“, erklärt Fuhrmann.

Die Broschüren gibt es natürlich in der Touristik-Information Schwerte. Die ist vor knapp einem Monat in den Wuckenhof, Kötterbachstraße 2, umgezogen. Dort bekommt man übrigens nicht nur die Informationen, sondern auch seinen Stempel für seinen Ruhrtal-Radweg-Pass. Darin kann man sich bei jeder größeren Station einen Stempel abholen und sich mit anderen Zweirad-Fans messen.

„Sobald die ersten Sonnenstrahlen kommen, schwingen sich wieder viele auf ihr Rad. Aber die kalte Zeit kann man natürlich schon einmal für die Planungen der Strecke nutzen“, lautet Fuhrmanns Tipp für alle, die in 2018 den Ruhrtal-Radweg bezwingen wollen.