Neuer Antrag zur Bebauung des ehemaligen FAB-Geländes

Neuer Antrag zur Bebauung des ehemaligen FAB-Geländes
Stellten in dieser Woche den Antrag vor (v.l.): Ratsfrau Bianca Dausend (CDU), CDU-Fraktionsvorsitzender Marco Kordt und FDP-Ratsfrau Renate Goeke. (Foto: Norbert Fendler)

Schwerte. Nicht kleinteilig vorgehen, großräumig denken: Einen (nicht ganz so neuen) Antrag zur Bebauung des ehemaligen FAB-Geländes haben jetzt CDU und FDP vorgelegt. Ratsfrau Bianca Dausend, CDU-Fraktionsvorsitzender Marco Kordt und Renate Goeke von der FDP stellten den Antrag für die Ratssitzung am 26. September in dieser Woche vor.
Dass die Antragsteller hinsichtlich der Bebauung des FAB-Areals eine andere Vorstellung haben als die Rathausspitze, sei bekannt, so Kordt. Bianca Dausend unterstrich, dass nur eine große Lösung zukunftsfähig sei und man ich nicht in Puzzlespielen ergehen sollte. Natürlich müsse man wegen des Sportplatzes und des Vereinsheims auf dem zu überplanenden Gelände in jedem Fall den VFL Schwerte mit ins Boot holen.

VfL muss mitreden

Im Antrag heißt es dementsprechend: „Die zu überplanende Fläche ist zu erweitern und nicht nur auf das ehemalige FAB-Gelände zu beschränken. In das Gesamtkonzept sind die Aussagen der beauftragten Sportplatzentwicklungsplanung hinsichtlich der Perspektiven bzw. der künftigen Ausrichtung des Fußballvereins VfL Schwerte am Schützenhof einzubeziehen. Der Vorstand des VfL Schwerte ist an den Überlegungen bzw. Gesprächen kurzfristig und eingehend zu beteiligen.“

Drittellösung

Die Entwicklung des Geländes, durchaus ein „Filetstück“, sollte abschnittsweise in mehreren Arealen erfolgen und die folgenden Themen räumlich darstellen: „Beim Thema Wohnen wird seitens der Antragsteller die sogenannte Drittellösung, wie sie beispielsweise bereits für die Entwicklungsfläche am Rosenweg angewendet wird, als geeignet erachtet. Die Wohnbebauung soll sich zu jeweils einem Drittel aus Miet- und sozialem Wohnungsbau sowie aus Bau von Wohneigentum zusammensetzen.“

Naturschutz

„Die Themen Naturschutz und Naherholung bieten die Gelegenheit einen großen Mehrwert für die Umwelt sowie für alle Schwerterinnen und Schwerter zu schaffen. Eine Renaturierung des Mühlenstranges wäre ein gelungener Übergang zum Wasserschutzgebiet und ein großer Beitrag zum Naturschutz in unserer Stadt.“

GWG als Partner

Weiter heißt es im Bebauungsantrag: „Zur Ausarbeitung der Planungen und zur späteren Realisierung der verschiedenen Areale bedarf es eines verlässlichen Partners, der die notwendigen Kompetenzen mitbringt.
CDU-Fraktion und FDP-Ratsfrau Goeke sehen in der GWG einen solchen geeigneten Partner, dessen Interesse an der gesamten Entwicklungsfläche es abzufragen gilt.“