Schwerte. Die Gründung eines Palliativnetzwerks Schwerte ist wieder einen Schritt vorangekommen. Gabriele Stange, Persönliche Referentin von Bürgermeister Dimitrios Axourgos, war in der vergangenen Woche im Bürgersaal Gastgeberin einer Versammlung, die erneut Ärzte, ambulante und stationäre Pflegedienste sowie ehrenamtlich tätige Vereine und Verbände an einen Tisch brachte. Der Bürgermeister hat weiterhin die Schirmherrschaft über das Vorhaben inne.

„Alle Organisationen und Institutionen, die mit der Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen befasst sind, sind wichtige Partnerinnen und Partner in einem regionalen Hospiz- und Palliativ-Netzwerk“, unterstreicht Dimitrios Axourgos. Wie wichtig so wesentliche Elemente wie Kooperation, Kommunikation und Koordination sind, hebt Gabriele Stange hervor. „Alle sind eingeladen, im regionalen Netzwerk aktiv mitzuwirken, ihre Kompetenzen einzubringen und die Arbeit des Netzwerks zu unterstützen und mitzugestalten“, sagt sie. Der politischen Unterstützung dürfen sich der Bürgermeister und seine Referentin gewiss sein: Der Generationenausschuss im Rat der Stadt Schwerte hat sich klar für die Ausweitung der ambulanten palliativen Versorgung und für eine Vernetzung aller Kräfte in Schwerte ausgesprochen.

Bis zur Gründung des palliativen Netzwerkes sollen nun alle Beteiligten Kompetenzen austauschen und bündeln und nachhaltige Strukturen schaffen. Dafür wird der Dialog weitergeführt. Das Ehrenamt erfährt dabei eine wichtige Bedeutung. „Es bringt Farbe ins Netzwerk“, erklärte Dr. Holger Felcht, Moderator des Abends und Mitglied der Hospizinitiative. Sie ordnet sich dem ehrenamtlichen Bereich zu wie das auch die Vereine „Die Brücke“, „Leuchtturm“, „Koffer packen“, der Ambulante Malteser-Hospizdienst und das Ambulante Kinder- und Jugendhospiz für den Kreis Unna machen.

Das nächste Treffen ist noch nicht terminiert, wird aber auch unter folgenden  Fragestellungen stehen:

  • Was können die Beteiligten informativ ins Netz stellen?
  • Wie können Leistungen in der Öffentlichkeit vermittelt werden?
  • Wann könnte die Gründungsphase des Projekts abgeschlossen sein?

Dafür wurde eine Redaktionsgruppe gegründet, die aus acht bis zehn Menschen besteht und die entsprechende Entwürfe vorbereiten wird.

Das Leitbild wird weiterhin die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ sein. Dahinter stehen die Bundesärztekammer, der Deutsche Hospiz und PalliativVerband und Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin. Information über Inhalte und Entstehung der Charta finden sich unter diesem Link:

https://www.charta-zur-betreuung-sterbender.de/die-charta.html

Bürgermeister Dimitrios Axourgos war in Schwerte übrigens der Erste, der in 2018 die Charta unterzeichnet und damit sein Bekenntnis zu den Inhalten dokumentiert hat.