Parken im Schwerter Reiche des Wassers

Schwerte. Als schlechte Idee bezeichnet Marco Kordt, CDU-Fraktionschef im Schwerter Rathaus, den aktuellen Antrag der SPD, auf dem Parkplatz Im Reiche des Wassers die Parkdauer künftig durch Parkscheibenregelung einzuschränken. Die Schwerter Sozialdemokraten begründen dies damit, dass der Parkplatz am Tag von Kurzzeitparkern nicht nutzbar sei, da die Nutzung durch Dauerparker erfolge.

Einstimmig beschlossen

Marco Kordt erläutert, dass die aktuelle Parkraumbewirtschaftung im Jahr 2004 probeweise eingeführt und 2005 als Dauerregelung vom damaligen Rat nahezu einstimmig beschossen worden sei. „Sinn der vor über zehn Jahren eingeführten Regelung war und ist immer noch, der Innenstadt einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den umliegenden Städten zu verschaffen. Schwerte sollte für auswärtigen Besuch attraktiver gestaltet werden. Daher trennten wir uns seinerzeit vom kostenpflichtigen Parken auf städtischen Flächen. Hierzu gehörte auch, das Parken auf einigen oberirdischen städtischen Langzeitparkplätzen weiterhin kostenlos und ohne Parkscheibenregelung auf Dauer weiterzuführen. Auch diese Regelung wurde mit überwiegender Ratsmehrheit beschlossen.“

„Ausgewogenes Angebot“

Nach Auffassung der CDU hat Schwerte ein ausgewogenes Angebot an Parkflächen für die auch von auswärts in die Innenstadt strömenden Kunden. „Wir mussten damals aber auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter denken, die in den citynahen Betrieben arbeiten. Durch deren Tätigkeit in den Geschäften der Innenstadt wird überhaupt erst ein attraktives Angebot geschaffen. Und die müssen ihre Autos ganztägig abstellen können“, so Marco Kordt weiter.

Dass der Parkplatz Im Reiche des Wassers ohne Parkscheibenregelung bereits frühmorgens komplett belegt sei belege, dass das Angebot von den von auswärts kommenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Betriebe voll akzeptiert werde.

Der CDU-Chef warnt daher davor, die bestehende Regelung zu kippen. Stattdessen müsse das bestehende und bestens bewährte Angebot beibehalten werden.