Pjatigorsk-Treffen geriet zur Farce

Schwerte. (NO) Die Versammlung an der Partnerschaft mit Pjatigorsk interessierter Bürger im Bürgersaal des Rathauses am Donnerstagabend, 27. August 2015, geriet zur Farce. Erst nach den Berichten von Stadtpressesprecher Carsten Morgenthal über den Besuch in der russischen Partnerstadt im Mai und des Bürgermeisters über die Deutsch-Russische Städtepartnerschaftskonferenz im Juli in Karlsruhe wurde es interessant.

Teilweise hochemotional wurde über die bestehende Struktur und die Möglichkeiten einer Neuorientierung der Partnerschaft gestritten, die mittlerweile in drei Fraktionen zerfallen ist. Fakt ist: Karl Kruschel bleibt mit Rückendeckung von Bürgermeister Böckelühr als Vorsitzender des Arbeitskreises im Amt, der sich damit weiterhin vorwiegend auf kirchlicher Ebene bewegen wird.

Einblicke in die Arbeit „seines“ AK lehnte Kruschel deutlich ab, auch die Mitarbeit interessierter Bürger dürfte er weiterhin abblocken. Der Kreis der an einer Neubelebung Interessierter wie Uli Kopitz und Mitstreiter bedauern außerordentlich, dass der durch Bürgermeister Böckelühr in Karlsruhe übergebene Einladung keine Taten folgen werden. Hier spielt nicht nur der Mangel an Geld, sondern offenbar auch geringes Interesse an einer Wiederbelebung des Austauschs eine Rolle.

Zudem wurde von städtischer Seite betont, einem Kontakt auf Verwaltungsebene den Vorzug zu geben. Ein für alle Beteiligten unerfreulicher und „verquaster“ Abend. Eine Wiederbelebung der Partnerschaft Schwerte – Pjatigorst ist bei allen internen Reibereien erst einmal in weitere Ferne gerückt.