Poetry Slam in Villigst

Villigst. Selbstverfasste literarische Texte in fünf Minuten im Wettbewerb mit anderen vorgetragen, ohne Kostüm, Requisiten und Musikinstrumente – das sind die Regeln des ersten Poetry-Slams, der von der Hospiz-Initiative und der Hospiz-Akademie veranstaltet wird. Am Freitag, 20. März 2015, ab 19.30 Uhr, wird die Evangelische Kirche in Villigst zur Arena der Poetry-Slammer und -Slammerinnen.

Diese noch recht junge Zunft von Literaten erfreut sich zunehmender Beliebtheit, wenn sie ihre selbstgeschriebenen Texte auf einer Bühne in Wettbewerben vorträgt und sie dem Publikum zur Abstimmung stellt. Die Zuhörer sind es nämlich, die über Sieg und Niederlage entscheiden.

Als Bestandteil der Ausstellung „Ein Koffer für die letzte Reise“, die bis Freitag, 27. März 2015, in der Kirche St. Thomas Morus in Villigst zu sehen ist, soll ein freier Dichterwettstreit, der sich mit dem Ausstellungsthema „Tod und Sterben“ befasst, einen literarischen Blick auf die Frage richten, was man wohl auf der letzten Reise im Gepäck hat.

„Noch sind einige Plätze für Slammerinnen und Slammer frei, um ein abendfüllendes Programm zu gestalten“, verrät Klaus Marquard, der sich von einem Poetry-Slam in der Dortmunder Reinoldi-Kirche inspirieren ließ. Bewerber/innen um die letzten freien Plätze können sich noch bis Mittwoch, 18. März 2015, telefonisch unter 02304/ 17406 oder per E-Mail unter klaus@marquard-3d.com anmelden. Passend zur Ausstellung gibt es einen Koffer für die Siegerin oder den Sieger des Wettstreits.