Rekordverdächtig kreativ

Schwerte. (NO) Wie weit weg ist schon „Das kaputte Fahrrad“! Von ihrer allerersten Geschichte, geschrieben im Alter von sieben Jahren, hat sich Melanie Völker auf ihrem kreativen Lebensweg ganze Welten entfernt. Und im Laufe der Jahre Welten voller Zauber und düsterer Schatten erschaffen und erkundet. Die Veröffentlichung des zweiten Bandes ihres dreiteiligen Fantasy-Epos „Flamme der Seelen“ mit dem Titel „Sturmbeben“ ist für den Sommer anvisiert. Band 3 – „Schattenfeuer“ – soll im ersten Quartal 2017 auf den Markt kommen.

Die Schwerterin hätte mindestens einen Kreativitätspreis verdient. Denn neben ihrem Vollzeitjob im Hochbauamt der Schwerter Stadtverwaltung treibt sie nicht nur die Handlung ihrer Fantasytrilogie, die mit „Dämmernebel“ begann, voran, sie schreibt und veröffentlicht auch Lyrik, ist in etlichen Anthologien mit Geschichten und Gedichten präsent und hat zudem ein mit Gedichten und kurzen Erzählungen gewürztes Kochbuch herausgeben. Kochbuch? Ja, denn Melanie Völker versteht es, nicht nur mit Worten umzugehen, sondern auch, erlesene Speisen zuzubereiten, Zutaten zu kombinieren, gern und oft zuhause für ihren Freundeskreis. Und als ob das alles noch nicht reichen würde, gehört auch das Malen zu ihren kreativen Leidenschaften.

Vor einem Jahr hat der Wochenkurier Melanie Völker, 1980 in Dortmund geboren und seit dem fünften Lebensjahr in Schwerte ansässig, bereits vorgestellt. Da lag die Veröffentlichung des ersten Bandes ihres dreiteiligen Fantasy-Epos „Flamme der Seelen“ gerade einige Monate zurück. Seitdem hat sie den Erzählfaden ein gutes Stück weiter gesponnen.

Durch die acht Reiche Shaendâras

Eine ganze Welt – Shaendâra – hat Melanie Völker mit ihrer Trilogie erschaffen. Eine Welt, die drei Zeitalter durchlaufen hat und von vielen Völkern, Zauberern und Hexen, Schattenwesen, aber auch Menschen, bevölkert wird.

In schneller, dialogfreudiger Schreibe erzählt die 35-Jährige eine so spannende wie fantastische Handlung, in die der vierzehnjährige Elyjas verwickelt wird. Als er ein Tor in die fremde Welt Shaendâra entdeckt, ahnt er nicht, dass sich sein Leben von nun an völlig verändern wird. Hineingeworfen in eine Welt voller Magie und Mystik begibt sich Elyjas auf eine gefährliche Mission und erlebt mit seinen Gefährten, dem Waisen Andrus und dem Erzmagier Albwin, zahllose Abenteuer. Immer wieder müssen die Freunde dabei gegen Zweifel und Ängste ankämpfen und über ihre eigenen Grenzen hinauswachsen.

Treue Gefährten unterstützen sie in ihrem Kampf gegen machthungrige Intriganten und rausigen Schattenkreaturen der Finsternis. Ihre Mission führt sie durch alle acht Reiche Shaendâras, durch eine Welt voller Magie und Mystik, in der Licht und Schatten zuweilen verwischen und die Protagonisten auf harte Proben gestellt werden. Auf ihrem Weg schließen sich weitere Verbündete an. Die Geschichte nimmt ihren spannenden Fortgang – und Melanie Völker schreibt und schreibt und schreibt …

Zeit nutzen

Darauf zu warten, dass sie die Muse küsst, das geht bei ihrem Pensum längst nicht mehr. Die Freizeit bzw. der kreative Freiraum will wohl organisiert werden. Mittlerweile hat sich die Schwerterin auch morgens ein Stündchen zum Schreiben freigeschaufelt, bevor sie ihren Vollzeitjob im Rathaus antritt.

Viele weitere Projekte

Was im vergangene Jahr neben der Fortführung des dritten Bandes „Schattenfeuer“ ihres Epos entstanden oder im Entstehen begriffen ist, erstaunt schon ob der puren Menge: So plant Melanie Völker neben der Vollendung ihres ersten Fantysy-Epos beriets ein Mysterybuch mit dem Arbeitstitel „Infinitas – Legende der Seelengänger“ und ein weites Fantasywerk. Verweisen kann die kreative Schwerterin zudem auf lyrische und erzählerische Beiträge in den Anthologien „Leise Blüten“ und „Herzschlaf“, das – bereits erwähnte – Buch „Von raffinierten Kochkünsten“, angereichert mit Geschichten und Gedichte, das Nachdenk-Büchlein „Zwischen Leben und ich“, wovon eine Geschichte im Wettbewerb des Buchjournals der Frankfurter Buchmesse prämiert wurde, sowie etliche weitere Veröffentlichungen und Ausschreibungs-Gewinne. Und darüber hinaus wird Melanie Völker in Kürze unter dem Titel „Spazieren auf dem Regenbogen“ gesammelte Gedichte, natürlich ebenfalls aus eigener Feder, veröffentlichen, die Mitte Februar bei „Books on demand“ erscheinen sollen.

Ein mehr als kreatives Jahr liegt hinter Melanie Völker. Und auch im neuen werden ihr die Ideen mit Sicherheit nicht ausgehen. Man darf gespannt sein, was die kreative Schwerterin demnächst noch alles anpacken wird. Ob Bücher, Gedichte, Geschichten, Bilder oder Kochrezepte – man darf ihr Kraft und Zeit für ihr weiteres kreatives Schaffen wünschen!