Riesen-Bärenklau in Schwerte

Schwerte. Spätestens im Frühjahr treibt wieder der Riesen-Bärenklau aus. Diese aus dem Kaukasus stammende Pflanzenart, auch als Herkulesstaude bekannt, ist für den Menschen giftig und stellt für die Natur zunehmend ein Problem dar.

Mit Unterstützung der Stadt Schwerte soll jetzt eine Art Kataster erstellt werden, welches genau Aufschluss über die Verbreitung dieser Pflanze in Schwerte geben soll. Das vereinbarten Bürgermeister Heinrich Böckelühr, Dieter Ackermann von der Arbeitsgemeinschaft Ornithologie und Naturschutz – AGON Schwerte und Dr. Matthias Geck. Letzterer ist ein Villigster Bürger, der den Einfall zu der systematischen Katalogisierung in Schwerte hatte.

„Ich finde die Idee gut“, sagt Bürgermeister Heinrich Böckelühr, der von Dr. Matthias Geck in seiner Sprechstunde von dessen Ansinnen erfuhr und Kontakt mit der AGON aufgenommen hatte. Dr. Matthias Geck sollen auch unter der E-Mail-Adresse Matthias.Geck@versanet.de die Standorte des Bärenklaus mitgeteilt werden. „Anschließend werden Standorte und Vorkommen von Riesenbärenklau von der AGON kartiert. Dies erleichtert die ordnungsgemäße Entfernung der Pflanzen“, so der Bürgermeister.

Heinrich Böckelühr kündigt für das Frühjahr des kommenden Jahres mit Unterstützung des städtischen Baubetriebshofes eine Beseitigung der Pflanzen an den gemeldeten Stellen an. „Bis dahin bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger entsprechende Stellen an die angegebene E-Mail-Adresse zu melden.“

Der Saft des Bärenklaus enthält giftige Substanzen, die im Kontakt mit der Haut unter Einfluss von Sonne phototoxische Wirkungen entfalten, die zu einer Rötung der Haut, Blasenbildung und zu Verbrennungen führen.