Schwerte/Holzwickede. Der Ruhrtal-Radweg schreibt seine Erfolgsgeschichte fort: Auf der Ruhrtal-Radweg-Konferenz in Holzwickede zeigte sich, dass alle Kooperationspartner auch nach zwölf Jahren von dem beliebten Flussradweg überzeugt sind. Die Finanzierung konnte zum dritten Mal in Folge für weitere fünf Jahre sichergestellt werden. 23 Kommunen, fünf Kreise und drei Verbände beteiligen sich als Kooperationspartner am Ruhrtal-Radweg.

Wichtig für Schwerte

„Die Route ist ein großer Gewinn für unsere Stadt und bringt auch zahlreiche Gäste nach Schwerte“, kommentiert Bürgermeister Dimitrios Axourgos. Deswegen haben Ausbau und Verbesserungen der Strecke im Rathaus weiterhin Priorität. So werden etwa auch Rastplätze entlang der Schwerter Strecke geplant.

Zugpferd für Radtourismus

Seit 2006 belebt der 240 Kilometer lange Ruhrtal-Radweg zwischen Winterberg und Duisburg den Tourismus im Ruhrtal. Partnerbetriebe am Wegesrand vermelden ordentliche Umsatzsteigerungen, im Einzelfall von über 40 Prozent. Der Ruhrtal-Radweg ist damit eines der ganz wichtigen Zugpferde für den Radtourismus in Nordrhein-Westfalen und nach wie vor einer der beliebtesten Radfernwege Deutschlands. „Wir in Schwerte profitieren besonders davon, weil wir genau auf der Hälfte der Wegstrecke liegen“, so Dimitrios Axourgos.
Zu Beginn der kommenden Saison wird der Ruhrtal-Radweg komplett mit dem neuen Knotenpunktsystem ausgestattet sein.

Die noch fehlenden Abschnitte im südlichen Ruhrgebiet werden derzeit durch den Regionalverband Ruhr (RVR) fertiggestellt.