Schwerte aktiv in der Flüchtlingshilfe

Schwerte. (Red.) „Mach mit!“ Diese Aufforderung, sich in der Flüchtlingshilfe zu engagieren, erging am Mittwoch auf dem Cava-Platz an viele Schwerterinnen und Schwerter. Etliche Bürger zeigten sich interessiert an einem ehrenamtlichen Einsatz, der nicht nur in der Hansestadt an der Ruhr immer wichtiger wird. Denn die Städte können die Betreuung von immer mehr Flüchtlingen allein nicht mehr stemmen.

Unter dem Motto „Mach mit!“ machten Aktive des „Freiwilligenzentrums Schwerte – Die Börse“, des „Forums Ehrenamt“ aus Dortmund, der Freiwilligenzentrale Hagen, von „Focus“ Witten und nicht zuletzt des lokalen Arbeitskreises Asyl die Passanten auf die aktuelle Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit aufmerksam. Schwerte war die erste Stadt, in der für das Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe geworben wurde, anschließend setzten die Organisationen die Aktion in Dortmund, Hagen und Witten fort.

Wer sich für ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingshilfe oder auch darüber hinaus interessiert, kann sich an das Freiwilligenzentrum Schwerte, Goethestraße 22, Tel. 02304 / 257094, www.freiwilligenzentrum.schwerte.de, wenden. Darüber kann auch eine Vermittlung an den Arbeitskreis Asyl erfolgen.

Aktuelle Zahlen

In Schwerte leben zur Zeit rund 200 Asylbewerber (85 bis 90 Männer, 40 bis 45 Frauen, 65 Kinder) in fünf Übergangswohnheimen: Zum großen Feld (etwa 100), Regenbogenstraße (etwa 40), Schulstraße Villigst (etwa 20), Ernst-Gremler-Straße Schwerte-Ost (etwa 20), Holzweg Westhofen (etwa 20). Rund weitere 20 Asylbewerber sind in Privatwohnungen über die Stadt verteilt. Herkunftsländer: Syrien, Iran, Ira, Eritrea, Somalia, Nigeria, Ägypten, Ghana, Afghanistan, Pakistan, Indien, Bangladesh, Armenien, Aserbaidschan.