Schwerte: Polizei sucht Seniorenberater

Schwerte/Kreis Unna. Im Rahmen des Projektes „Senioren helfen Senioren“ (ShS) bietet das Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Unna auch im Jahr 2016 erneut ein Seminar an, an dem sich bereits zum 21. Mal kreisweit aktive Seniorinnen und Senioren auch aus Schwerte beteiligen können.

In einer fünf Tage andauernden Schulung in Unna vom 14. bis zum 18. März (Montag bis Freitag) gehören Fragen wie „Sind Senioren bevorzugte Opfer von Straftaten? Müssen Senioren Angst haben, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen?“ mit zum umfangreichen Themenkomplex einer hochinteressanten Seminarwoche.

Die Seniorinnen und Senioren, die sich für dieses Seminar interessieren, sollten mitten im Leben stehen und Spaß daran haben, neue Erfahrungen zu sammeln und das Erfahrene in Vereinen, Seniorenkreisen, bei weiteren geeigneten Gelegenheiten oder im Rahmen einer Sicherheitspatenschaft ehrenamtlich weiterzugeben. Sie sollen als Multiplikatoren in ihrem Bekanntenkreis oder bei anderen Anlässen nicht nur über die Kriminalität aufklären, sondern auch in der Lage sein, über die „Tricks der Täter“ und die Möglichkeiten des Schutzes richtige Präventionsarbeit anzubieten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden intensiv auch in Rollenspielen auf ihre spätere Tätigkeit vorbereitet. Es werden die nachfolgenden Themen vermittelt: Umgang mit Ängsten, Erläuterung des Täter- und Opferverhaltens – wie verhalte ich mich: beim Ratenkauf und welche Rechte habe ich? Wie verhalte ich mich an der Haustür oder aber beim Geldabheben? Wie verhalte ich mich im Umgang mit dem Internet, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Kaffeefahrten oder auf Friedhöfen? Ziel der Schulung ist die Verbesserung des Selbstschutzes, die Vermittlung von Kenntnissen im Umgang mit Ängsten, Täter- und Opferverhalten sowie Informationen über tatsächliche Sicherheitslagen und aktuelle Deliktsformen, um das subjektive Sicherheitsempfinden zu stärken.

Weiter wird geklärt, wer der zuständige Bezirksbeamte der angehenden Seniorenberaterinnen und Seniorenberater ist oder aber auch, wie man sich verhält, wenn man Zeuge eines Unfalls oder einer Straftat wird. Auf dem Stundenplan stehen auch das eigene Verhalten im Straßenverkehr sowie die Sicherung des eigenen Hauses bzw. der eigenen Wohnung.

Durch regen Kontakt mit dem Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz ist auch nach der erfolgreichen Seminarteilnahme eine kontinuierlich Fortbildung möglich, so dass die Beraterinnen und Berater in der Lage sind, über die „Tricks der Täter“ und die Möglichkeiten des Schutzes echte Aufklärungsarbeit anzubieten. Eine abwechslungsreiche und außergewöhnliche Woche steht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Seminars bevor. Allerdings ist die Teilnehmerzahl auf 18 Senioren bzw. Seniorinnen begrenzt. Eine E-Mailadresse ist erforderlich.

Anmeldungen werden beim Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz unter Tel. 02307/ 9214414 (Kriminaloberkommissarin Petra Landwehr) oder unter 02307/ 9214416 (Kriminalhauptkommissar Volker Timmerhoff) ab sofort entgegen genommen. Weitere Informationen zum Projekt unter www.ProSi-unna.de.