An den Bauminseln vor der VHS am Markt erfolgte in dieser Woche der Startschuss für das Projekt „Bürgerbeet“, das Schwerte zu einer blühenden und Insektenfreundlichen Stadt machen soll. Mitstreiter werden gesucht. (Foto: Norbert Fendler)

Schwerte. (NO) Mit einem Donnerschlag und einem Regenguss startete vergangene Woche Mittwoch das Schwerter Projekt „Bürgerbeet“ vor der VHS am Markt. Die Aktiven nahmen es als ein gutes Omen. Jetzt soll das zarte Pflänzchen „Bürgerbeet“ aufblühen und gedeihen – ganz nach dem Motto „Eine bessere Welt ist pflanzbar.“

Entstanden ist die „Bürgerbeet“-Initiative nach dem Film „Tomorrow“, der in der Rohrmeisterei gezeigt wurde und sich um Lösungen dreht, die gebraucht werden, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Auch kleine Schritte führen in die richtige Richtung. Beispielsweise „Urban Gardening“, das Gärtnern inmitten der Stadt. So wurde schon nach zwei Treffen Interessierter das Projekt „Bürgerbeet“ geboren.

Mitstreiter gesucht

Zwölf Bürgerinnen und Bürger engagieren sich bereits für mehr Grün in der Stadt – eine Keimzelle mit großem Wachstumspotential. Beim Projektstart am Mittwoch wurden denn auch die Bauminseln vor der VHS am Markt in Beete mit Kräutern, Erdbeeren und anderen Gewächsen verwandelt. Pflanzaktionen dieser Art sollen ab sofort an vielen anderen Stellen im Stadtgebiet stattfinden.

Grünoasen sehen nicht nur hübsch aus, sondern sind auch nützlich. Bürger können Beeren und Kräuter praktisch vor der Haustür ernten und auch Bienen finden dort ihre Nahrung.

Nun hoffen die Aktiven, dass das erste Bürgerbeet als ein gutes Beispiel für Nachahmer dienen kann und Schwerte irgendwann zu einer Stadt mit vielen Grünoasen werden wird. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Daher werden noch Mitstreiter gesucht – zum Pflanzen, Gießen oder Unkraut jäten. Wer helfen möchte, Schwerte zu einer blühenden und insektenfreundlichen Stadt zu machen, wende sich an die Klimaschutzmanagerin der Stadt Schwerte, Eva Lüthen-Broens, eva.luethen-broens@stadt-schwerte.de, Tel. 02304 / 104609, oder an Natalie Kirsch, natalie.kirsch@gmx.de, Tel. 02304 / 2506460.