„Schwerte steigt auf“

Klimaschutzmanagerin Anja Böckenbrink

Klimaschutzmanagerin Anja Böckenbrink, Stadtplaner Adrian Mork, die ADFC-Vorsitzende Monika Rosenthal und der Fahrradbeauftragte der Stadt Schwerte, Klaus Jung (v.l.), setzten aufs Fahrrad unter dem Motto „Schwerte steigt auf“

Schwerte. (NO) „Schwerte steigt auf“ – unter dem Motto können die Ruhrstädter in diesem Jahr die Vorzüge der fahrradfreundlichen Stadt erfahren. Am besten, indem sie das Auto stehen lassen und sich aufs Rad schwingen.

Am Samstag, 13. Mai, findet der 1. Schwerter Drahteselmarkt rund um die Rohrmeisterei direkt am Ruhrtalradweg statt. Von 10 bis 16 Uhr wird sich dort alles rund ums Zweirad drehen. Händler zeigen die neuesten Modelle und Trends, die Radstation und die Stadtwerke laden zum E-Bike-Fahren ein und die Fahrradwaschanlage der Radstation bietet einen gründlichen Frühjahresputz an. Dazu gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Vorführungen, Tourentipps und einem Aktionsstand der „Generation Fahrrad“ mit Spielen und Glücksrad.
Drei Wochen Stadtradeln
Am Samstag, 3. Juni, startet das Stadtradeln unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Heinrich Bockelühr. Drei Wochen lang laden der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Schwerte und die Stadt Schwerte alle Bürgerinnen und Bürger ein, ihr Auto stehen zu lassen und stattdessen mit dem Rad zu fahren.
Das Stadtradeln ist ein inzwischen bundesweiter Teamwettbewerb: Wer strampelt in den drei Wochen die meisten Kilometer? Fast alle Kommunen im Kreis Unna beteiligen sich an der Aktion unter der Regie des ADFC.
2017 ist für das Fahrrad übrigens ein ganz besonders Jahr: Vor 200 Jahren wurde es durch Karl Freiherr von Drais in Mannheim erfunden. Allerdings war das erste Modell eher ein Laufrad ohne Pedale… Sei’s drum: Auch dieses Jubiläum wird beim Stadtradeln gefeiert.
Beliebter Flussradweg
In den vergangenen Jahren hat das fahrradfreundliche Schwerte viel Geld in die Infrastruktur des Radverkehrs vor Ort investiert. In den Ausbau von Streckenabschnitten des Ruhrtalradweges und die Errichtung neuer Rastplätze flossen die meisten Mittel. Die Beliebtheit dieses Flussradweges steigt stetig. In der ADFC-Radreiseanalyse 2016 belegt der Ruhrtalradweg den dritten Platz. Mittlerweile machen viele Radtouristen Station in Schwerte.
Die Radwegebeschilderung wurde aktualisiert und auf dem Bahnhofsvorplatz bietet das gläserne Radparkhaus als Filiale der Radstation einen 24-Stunden-Parkservice an. Und nicht zuletzt machen die günstige Topografie und die schöne Landschaft Lust aufs Radfahren in und um Schwerte.