Schwerter "Agenda"

Schwerte. (Red.) Noch in diesem Sommer tut sich etwas in Sachen Lärmschutz entlang der Bahnstrecke. Fachdienstleiter Adrian Mork informierte im jüngsten Ausschuss für Demografie, Stadtentwicklung und Umwelt (ADSU), dass noch im Sommer von der Deutschen Bahn AG die Baustellen für den Bau von Lärmschutzwänden in Westhofen eingerichtet werden. Auch im Bereich der Bergischen Straße sowie Ostberger Straße könnte noch im späteren Verlauf des Jahres angefangen werden.

Bis 2014

Die Baumaßnahmen werden 2013 fortgesetzt und sollen nach Auskunft der Bahn AG voraussichtlich in 2014 beendet sein. Alle Maßnahmen sollen in einer Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt werden, die derzeit noch zwischen DB und Stadt Schwerte terminiert wird.

Lärmaktionsplan

Darüber hinaus arbeitet man im Rathaus zurzeit an einem Lärmaktionsplan, der seit kurzem gesetzlich vorgeschrieben ist. Der erste Entwurf wurde bereits im vorigen Jahr dem ADSU präsentiert. Ab März wird die Entwurfsplanung im Rathaus förmlich zur Einsicht ausgelegt, und es besteht für alle Schwerter Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit offiziell Anregungen und konkrete Vorschläge zu machen, die dann in das weitere Aufstellungsverfahren einfließen werden.

Luftreinhalteplan

Schriftlich verfügte die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Behörde jetzt auch, dass in Bezug auf die Stadt Schwerte ein Luftreinhalteplan aufzustellen ist. Auch darüber wurde der ADSU jetzt informiert. Bekanntlich wurde im vergangenen Jahr an 46 Tagen der Grenzwert für Feinstaub überschritten. 35 Tage sind nur erlaubt. Als weiterer Schritt zur Aufstellung des Luftreinhalteplans wird ebenfalls im März ein Expertengespräch, an dem neben Vertretern der Stadtverwaltung auch Mitarbeiter von Bezirksregierung und Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) sowie Straßen.NRW teilnehmen werden.

Stadtentwicklung

In Sachen „Integriertes Einzelhandelskonzept“ informierte Fachdienstleiter Adrian Mork den ADSU weiter darüber, dass im Zusammenwirken mit den renommierten Professoren Klaus Selle und Kunibert Wachten die erste Auftaktveranstaltung von mehreren Dialogrunden bereits im März vorbereitet wird. Aufgabe der Dialogrunden ist es, den strategischen Rahmen der Innenstadtentwicklung zu definieren.

Die einzelnen Aktivitäten zur innerstädtischen Wohnentwicklung, zur Stärkung des Einzelhandels, zur Entwicklung der Bausteine rund um St. Viktor und Marktplatz sowie die weitere Entwicklung von Rohrmeisterei und Bahnhof müssen aufeinander abgestimmt werden. Das Integrierte Handlungskonzept Innenstadt ist deswegen wichtig für die Stadt Schwerte, weil dies als gesetzliche Grundlage zur Beantragung und Bewilligung von Städtebaufördermitteln dient.