Schwerter Gast in der Russischen Botschaft

Berlin/Schwerte. (Red.) Ein Arbeitstreffen deutsch-russischer Vereine, Freundschaftsgesellschaften und Initiativen fand kürzlich in der Russischen Botschaft in Berlin statt. Dazu wurde auch der Schwerter Ulrich Kopitz, unter anderem Beiratsmitglied im Schwerter Städtepartnerschaftsverein, vom Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften, eingeladen.

Beim Arbeitstreffen in der Russischen Botschaft in Berlin überreichte Ulrich Kopitz einem Mitarbeiter der Botschaft einen Schwerte-Bildband. (Foto: Lana Mistibirkina)
Beim Arbeitstreffen in der Russischen Botschaft in Berlin überreichte Ulrich Kopitz einem Mitarbeiter der Botschaft einen Schwerte-Bildband. (Foto: Lana Mistibirkina)

Rund 100 Personen aus dem gesamten Bundesgebiet – hauptsächlich NGO-Mitglieder, jedoch keine Politiker – fanden sich zu einem entspannten Meinungsaustausch ein. Unterschieden wurde dabei klar zwischen der politischen Ebene, auf der zur Zeit ohnehin Eiszeit herrscht, und dem zivilgesellschaftlichem Bereich. Hier sollen laut Aussage der Botschaftsvertreter NGO‘s als Brückenbauer zwischen den Ländern dienen.

„Die Zusammenarbeit auf zivilgesellschaftlicher Ebene und von Mensch zu Mensch wird von russischer Seite ausdrücklich gewünscht“, erfuhr Ulrich Kopitz und betont: „Von Blockade kann keine Rede sein. Jedoch wird bedauert, dass Russland oft einseitig dargestellt wird und an freundschaftlichen Beziehungen Interessierte oft genug als Russlandversteher abqualifiziert werden.“

Beim Arbeitstreffen in Berlin wurde von Seiten der Russischen Botschaft das Ansinnen betont, zu einem „offenen Haus“ zu werden. So haben Mitarbeiter der Botschaft auch Interesse an einem Besuch der Feiern zum 30-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Hagen und Smolensk signalisiert.