Schwerter Grüne bereit, sich mit GWG-Plänen auseinanderzusetzen

Ortsbegehung am ehemaligen FAB-Gelände (v.l.): Reinhard Streibel

Ortsbegehung am ehemaligen FAB-Gelände (v.l.): Reinhard Streibel, Bruno Heinz-Fischer, Andrea Hosang, Max Reinhard, Adrian Mork und Barbara Stellmacher. (Foto: Norbert Fendler)

Schwerte. (Red.) Rund 100 hochwertige Wohneinheiten möchte die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Schwerte dort errichten, wo sich einst das Freibad Schützenhof und später das Freizeit-Allwetterbad befanden.

50 Prozent wird öffentlich geförderter Wohnraum sein. Deshalb und auch weil nur etwa die Hälfte der Fläche bebaut wird und die Bäume im mittleren Bereich des Areals erhalten bleiben sollen, könnten sich die Grünen mit den Plänen, freilich unter einigem Vorbehalt, anfreunden. Das zeigte sich am Mittwoch bei einer Ortsbegehung mit Stadtplaner Adrian Mork, der auch auf die geplante Renaturierung des Mühlenstrangs im Planungsbereich verwies.
Im März 2015 hatten sich die Grünen noch gegen eine Bebauung des Geländes ausgesprochen. Sie wollten die Fläche komplett als Blüh- und Baumfläche erhalten.
Der Ausschuss für Infrastruktur, Stadtentwicklung und Umwelt wird sich am 27. Juni mit dem Vorhaben der GWG befassen. Adrian Mork rechnet mit einer politischen Mehrheit für die Pläne.