Schwerter Spätsommernachtstraum

Schwerte. Musik, Theater, Lichtkunst und Gaumenfreuden verspricht der „Spätsommernachtstraum“, ein Fest im Innenhof zwischen Altem Rathaus und St. Viktor-Kirche am letzten Augustabend. „Zeigen, was geht“ ist das Ziel, zu dem sich das Ruhrtalmuseum im Kultur- und Weiterbildungsbetrieb, die Evangelische Kirchengemeinde und die Rohrmeisterei zusammengetan haben – und was in Zukunft gehen könnte, denn mit dem Anbau an die St. Viktor-Kirche, der Renovierung und Belebung der alten Marktschänke und dem neuen Museumskonzept soll das wichtigste bauliche Ensemble Schwertes, die alte Mitte der Hansestadt an der Ruhr, in den nächsten Jahren eine moderne Renaissance erleben. Einen Vorgeschmack darauf bietet der „Spätsommernachtstraum“ am Freitag, 31. August 2012, ab 18 Uhr.

Mit Lichtinstallationen werden die Besucher vom Marktplatz in den Festhof geführt. Dort erwartet sie eine kleine improvisierte Gastronomie und eine Ausstellung der Baupläne, die durch Bodenmarkierungen erlebbar gemacht werden. Das Figuren- und Kindertheater „Töfte“ zeigt um 18.30 Uhr in der Museumshalle das Stück „Ritterhelmpflicht für kleine Drachen“ – ein Stück mit Figuren, Musik und Mitspielaktionen, das genau in eine historische Museumshalle passt.

Gegen 20 Uhr wechselt man dann in die St. Viktor-Kirche, wo weltliche und kirchliche Klänge unterm gotischen Gewölbe Inspirationen und Meditation versprechen. Auftreten werden die Chöre „Just for Fun“ und „Accelerando“ der Musikschule sowie ein kirchenmusikalisches Ensemble der Evangelischen Kirchengemeinde.

Seine Fortsetzung findet der Abend zur Dämmerstunde vor der illuminierten Marktschänkenfassade mit der von Jörg Rost für diesen Abend entwickelten Performance „Spätsommernachtstraum“. Mit Schauspiel, Musik und Kunst wird die alte Marktschänke zu neuem Leben erweckt. In einer poetischen Verknüpfung von pantomimischem Spiel mit Malerei und Scherenschnitt im Spiel des Lichts halten die Künstler Marc Westermann und Jessica Toliver verträumte, kulinarische und derbe Szenen in den Fenstern des denkmalgeschützten Gebäudes fest – live mit alter Kinomusik begleitet von Thomas Halbach am Klavier.

Während des Abends sind alle Gebäude zur Besichtigung geöffnet. Der Eintritt zum Fest ist frei. Während des Abends wird jedoch um Spenden zur Finanzierung des Programms gebeten.