Schwertkunst in Schwerte

Meister Guido Böse (l.) bietet auch die koreanische Schwertkampfkunst „Haidong Gumdo“ im Budoverein an. (Foto: Verein)

Schwerte. In der letzten Sendung von „Schlag den Raab“ wurde es asiatisch. Im fünften Spiel mussten sich Stefan Raab und sein Herausforderer in der koreanischen Kampfkunst Haidong Gumdo beweisen. Hierbei ging es darum, mit dem Schwert zielgenau ein Papier zu durchtrennen.

Dies ist eine Disziplin aus dem Haidong Gumdo, einer Schwertkampfkunst aus dem Land der Morgenstille, Korea. Ziel des Haidong Gumdo ist es, neben der Schwertkunst, einen harmonischen Ausgleich zwischen Körper und Geist zu schaffen. Neben geistigen Aspekten wie Erhöhung der Konzentration, Selbstbeherrschung und Disziplin, innerer Ruhe, Aggressionsabbau, spielt auch das Trainieren der Rücken, Schulter-, Arm- und Beinmuskulatur eine große Rolle.

Es gibt kaum Städte mit Vereinen, welche die Schwertkunst im Haidong Gumdo anbieten, doch Schwerte ist eine davon. In der Budogemeinschaft Schwerte 61 e.V. bietet Meister Guido Böse, lizensierter Instructor der World Haidong Gumdo Federation die Möglichkeit, das Geschick mit dem Schwert zu erlernen. Hier ist Haidong Gumdo einer von vielen Budo-Abteilungen der Schwerter Kampfkunst-Gemeinschaft, die in dem vereinseigenen Kampfkunstzentrum angesiedelt ist.

Meister Böse hat sich in Schwerte vor allem durch sein erfolgreiches Hapkido-Team, mit dem er mehrfacher deutscher Mannschaftsmeister wurde, einen Namen im Kampfkunstbereich gemacht. Nun bietet er seit Oktober letzten Jahres jeden Sonntagabend zusätzlich eine Stunde Haidong Gumdo an.