Sieg für Hennen II beim Brennholz-Cup der Holzpfosten Schwerte

Die Holzpfosten-Amateure mit den Mitarbeiterinnen der Neven-Subotic-Stiftung. Die Häfte der Turniereinnahmen werden an die Organisation gespendet. (Foto: Holzpfosten Schwerte)

Schwerte. Die Siegesserie der SG Eintracht Ergste II ist gerissen und Schwertes Zweite haben eine neue Nummer eins: Um Mitternacht von Freitag auf Samstag feierten die Spieler des SC Hennen II ihren Triumph beim Brennholz-Cup, der von Holzpfosten Schwerte ausgerichteten inoffiziellen Stadtmeisterschaften der zweiten Mannschaften. Titelverteidiger Ergste schied überraschend in der Vorrunde aus.

Die Zebras aus Hennen setzten sich mit 3:2 im Finale gegen den SC Berchum/Garenfeld II durch, der zuvor das Turnier dominiert hatte und jedes Spiel gewann – bis zum Finale. Hennen dagegen war dank eines Erfolgs im Neunmeterschießen über den VfB Westhofen II ins Endspiel eingezogen. Rang drei sicherte sich die Zweite des Geisecker SV – ebenfalls nach einem Sieg im Neunmeterschießen über Westhofen.

Wie üblich wurden nicht nur die besten Mannschaften mit Pokalen belohnt, auch einzelne Spieler wurde ausgezeichnet: „Edelholz“ wurde Rene Alkan-Karneil vom SC Berchum/Garenfeld II, der mit sechs Treffern auch Toptorschütze des Turniers war. Dagegen sicherte sich Stefan Jonuschies vom SC Hennen II mit einem etwas verunglückten Freistoß den Titel „Holzfuß“. Daniel Pfeiffer vom VfB Westhofen II war „Bester zwischen den Pfosten“.

Nachdem im vergangenen Jahr die Premiere des Brennholz-Cups in der Alfred-Berg-Halle stattgefunden hatte, war das Turnier in diesem Jahr kurzfristig in die Gänsewinkel-Halle verlegt worden. Mit einem organisatorischen Kraftakt transportierten zahlreiche Holzpfosten-Freiwillige dazu die Rundumband aus der Alfred-Berg-Halle nach Schwerte-Ost – und nach dem Finale auch wieder zurück.

Erst um kurz vor fünf ging in der Halle das Licht aus – der Aufwand hat sich allerdings gelohnt. „Wir müssen uns auch bei den Vereinen der Gänsewinkel-Halle bedanken“, sagte Holzpfostens Fußball-Abteilungsleiter Lennart Schniewind. „Besonders die HVE hat uns organisatorisch bei einigen Sachen sehr geholfen.“

Wie üblich setzte Holzpfosten auf ein breites Angebot rundherum um die Spiele. Die Akteure konnten sich in den Spielpausen in einem extra für sie hergerichteten Aufenthaltsbereich ausruhen und erfrischen, Getränke und Obst standen dazu ebenso bereit wie Tischtennisplatten.

Besonders stolz ist Holzpfosten auch in diesem Jahr auf die Zusammenarbeit mit der Neven-Subotic-Stiftung. Zwei Mitarbeiterinnen erklärten den Besuchern in der Halle, was für eine Arbeit die Stiftung des Ex-BVB-Profis macht und wie sie sich für eine bessere Wasserversorgung für die ärmsten Menschen der Welt einsetzt. Holzpfosten spendet wieder die Hälfte des Turniergewinns an die Neven-Subotic-Stiftung.