„Sperrbezirk Dortmund“

Schwerte. Angesichts der von der Nachbarstadt Dortmund beabsichtigten Sperrbezirksverordnung für das gesamte Stadtgebiet befürchtet Bürgermeister Heinrich Böckelühr, dass die Straßenprostitution möglicherweise dadurch in die umliegenden Städte und Gemeinden des Kreises Unna und somit auch nach Schwerte verdrängt wird.

Diese Sorge hat Bürgermeister Heinrich Böckelühr anlässlich der Bürgermeisterkonferenz im Kreishaus in Unna am Mittwoch, 23. März, gegenüber Landrat Michael Makiolla und Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann geäußert.

„Hier müssen wir jetzt bereits ein gemeinsames vorbeugendes Handlungskonzept entwickeln und nicht erst, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist“, so der Schwerter Bürgermeister unter Zustimmung seiner übrigen Amtskollegen.

Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann sicherte daraufhin nach Angaben von Bürgermeister Heinrich Böckelühr zu, die an Dortmund grenzenden Kommunen zeitnah nach Inkrafttreten der Dortmunder Sperrbezirksverordnung zwecks Erörterung möglicher präventiver Maßnahmen zu einer gemeinsamen Erörterung einzuladen.