Sportplatzverträge unterschrieben

Von links: Erster Beigeordneter Hans-Georg Winkler, die beiden Vorsitzenden des Vereins ETuS/DJK Schwerte, Frank Samson und Hans Haberschuss, Bürgermeister Heinrich Böckelühr, die Fachdienstleiterin des Bereiches Schule, Sport und Zentrales Immobilienmanagement, Ulrike Schulte, sowie Udo Wilkes, einer der beiden Vorsitzenden des Vereins VfL Schwerte. Arndt Brenscheidt konnte den Termin leider nicht wahrnehmen. (Foto: Norbert Fendler)

Schwerte. (Red.) „Ein historischer Tag“, freute sich Heinrich Böckelühr: Mit ihren Unterschriften besiegelten jetzt die Vorsitzenden von ETuS/DJK Schwerte e.V., Hans Haberschuss und Frank Samson, sowie vom VfL Schwerte 1919/21, Udo Wilkes und Arndt Brenscheidt, gemeinsam mit dem Bürgermeister und dem Ersten Beigeordneten Hans-Georg Winkler die Nutzungs- und Überlassungsverträge für die Sportanlagen in Schwerte-Ost sowie am Schützenhof. Die Übergabeentscheidung wurde vom Ausschuss für Schule, Sport und Infrastruktur Anfang Februar einstimmig verabschiedet.

Mustervertrag

Dem Abschluss beider Verträge waren intensive Gespräche und Verhandlungsrunden zwischen Vertretern der Stadtverwaltung und der Vereine vorausgegangen. Grundlage für alle Verhandlungsrunden war ein Mustervertrag, der bereits in der letzten Wahlperiode durch eine interfraktionelle Arbeitsgruppe vorbereitet und im Ausschuss für Schule und Sport beschlossen wurde.

Verantwortung übernehmen

„Es freut mich besonders, dass beide Vereine auch in finanziell schwierigen Zeiten Verantwortung für ihre Anlagen übernehmen werden und sich an den Kosten der Pflege und Unterhaltung beteiligen und so dem Fußballsport in Schwerte einen gangbaren Weg in die Zukunft weisen,“ zeigte sich Bürgermeister Heinrich Böckelühr optimistisch mit Blick auf weitere Gesprächsrunden im Rathaus mit den anderen Fußballvereinen der Stadt.

Stadt spart

Die Stadt Schwerte beteiligt sich an den Gesamtkosten für die Nutzung der Sportanlagen in Schwerte-Ost und am Schützenhof in Höhe von 70 Prozent. „Die vom Fachausschuss beschlossene Kostenbeteiligung der Vereine von 30 Prozent, verbunden mit dem alleinigen Hausrecht über die jeweilige städtische Anlage, wird Maßstab auch für die anderen Fußballvereine in der Stadt sein, unabhängig davon ob, es sich um einen Kunstrasen oder einen Tennenplatz handelt,“ ergänzt Sportdezernent Hans-Georg Winkler. Angesichts der Finanzlage können die Sportplätze nicht mehr zu 100 Prozent von der Stadt getragen werden.