Training bei Wärme

Der Körper muss sich beim Joggen im Sommer erst einmal an die höheren Temperaturen anpassen. (Foto: Archiv)

Der Körper muss sich beim Joggen im Sommer erst einmal an die höheren Temperaturen anpassen. (Foto: Archiv)

(Red.) Jeder Körper reagiert auf die Sommerhitze anders. Während bei dem einen Jogger die Leistungsfähigkeit einbricht, blüht der andere geradezu auf. Das hängt vor allem von der Veranlagung ab, aber auch vom Trainingszustand, der Körpergröße und dem Körpergewicht.
Allen Joggern ist aber gemein, dass sie sich an hohe Temperaturen erst einmal gewöhnen müssen. Dieser Prozess dauert in der Regel etwa zehn Tage, danach sind 90 Prozent der maximalen Hitzetoleranz erreicht. Trotzdem gibt es Jogger, denen die Hitze trotz Anpassung nicht behagt. Dann sollte man das Training in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegen. Ab Temperaturen über 20 Grad sollten dann Lauftempo und Laufumfänge reduziert werden.
Denn je mehr Jogger schwitzen, desto mehr Flüssigkeit müssen sie zu sich nehmen, um den Verlust wieder auszugleichen. Der persönliche Flüssigkeitsverlust kann durch Wiegen vor und nach dem Joggen ermittelt werden. Die Differenz gibt in etwa den Flüssigkeitsverlust an. Jogger, die zu viel trinken, können dadurch einen Natriummangel provozieren. Durch die zu hohe wird das Blut „verwässert“, der Salzgehalt nimmt ab. Die Folge: Überhydrierung.