Verbindungsstraße K10n

Vertreter der Stadt Schwerte, des Kreises Unna und der ausführenden Baufirma freuten sich über den offiziellen Baubeginn der rund 1,3 Kilometer langen Verbindungsstraße K10n, der jetzt in der unmittelbaren Nachbarschaft des ehemaligen Hofs Eckey an der Ostberger Straße stattfand. (Foto: Norbert Fendler)

Schwerte. (NO) Die Arbeiten für K 10n haben offiziell begonnen. Bürgermeister Heinrich Böckelühr, Kreisbaudezernent Dr. Detlef Timpe und die ausführende Firma Heitkamp aus Herne gaben jetzt das offizielle Startzeichen in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Hofs Eckey an der Ostenstraße, wo sich auch das Baubüro befindet.

Die Kreisstraße soll die Schwerterheide entlasten. Die seit Jahrzehnten gewünschte und seit 2007 konkret geplante „Nordtangente“ entsteht als Verbindung zwischen der B 236 (Hörder Straße) und der K 10 (Ostberger Straße) Gebaut wird aber nicht nur die Straße. Längs der Fahrbahn entstehen auch Geh- und Radwege sowie mehrere Lärmschutzwände, eine Ampelanlage und ein Kreisverkehr.

Die Kosten von rund acht Millionen Euro werden vom Land bezuschusst; der kreiseigene Anteil beläuft sich auf rund 2,8 Millionen Euro. Fertiggestellt werden soll das rund 1,3 Kilometer lange Straßenstück im Sommer 2012.

Radweg, Gehweg, Lärmschutz

Im Rahmen der Baumaßnahmen entstehen auf ganzer Länge ein Radweg auf der südlichen Fahrbahnseite sowie ein etwa 530 Meter langer Gehweg von der B 236 (Hörder Straße) bis zur Kreuzung „Alter Dortmunder Weg“ auf der nördlichen Fahrbahnseite. Zudem wird ein 2,50 Meter hoher Sicht- und Lärmschutzwall am Osthellweg bis „Alter Dortmunder Weg“ auf rund 130 Metern gebaut. Weitere Lärmschutzwände entstehen an der Südseite der K 10n im Einmündungsbereich K 10n/B 236 auf rund 60 Metern, an der Einmündung K 10n/Südhellweg, ebenfalls rund 60 Meter, östlich der Straße „Alter Dortmunder Weg“ auf rund 70 Metern, an der Südseite der K 10n (ab Einmündung B 236 auf einer Länge von etwa 50 Metern und auf 90 Metern an der Südseite der K 10n im Bereich Abbindung Osthellweg.

Bäume

Eine Bepflanzung mit Hochstämmen im gesamten Straßenverlauf, soweit baulich und topographisch möglich, ist ebenfalls Bestandteil des Bauprojekts, ebenso die Offenlegung des verrohrten Loh-Baches als Kompensationsmaßnahme.