Vitamin D gegen den Winterblues

Wochenkurier Kräutergarten
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Von Helga Rietig

Wenn das Sonnen- und Knochenvitamin D fehlt, kommt der Winterblues. Wir fühlen uns matt, die Unternehmungslust lässt nach und wir hoffen auf den Frühling. Schade, das ist verschenkte Lebenszeit. Da hilft Vitamin D. Es lässt den Menschen langsamer altern und hilft dementsprechend auch bei chronischen Erkrankungen und vor allem im Alter. So wird es auch von dem leitenden Wissenschaftler Brent Richards mit seiner Studie von 2007 belegt. Doch Vorsicht vor hochdosierten, synthetischen Produkten, die nicht nur schlecht wirken, sondern möglicherweise sogar mehr schaden als helfen.

Vitamin D ist enthalten in Lebertran, Hering, Aal, Lachs, Sardine, Thunfisch, Rinderleber, Emmentaler, Butter, Steinpilzen, Pfifferlingen, Champignons und Bio-Eiern. Essen Sie vor allem regionale, frische und saisonale Produkte. Achten Sie bei der Zubereitung darauf, die Vitamine nicht zu „verkochen“.

Neuesten Studien zufolge benötigt man täglich 100 µg Vitamin D über einen Zeitraum von sechs Monaten, um das Wohlbefinden eines Erwachsenen maßgeblich zu verbessern. Um diese Werte annährend erreichen zu können, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsvorsorge (DGG) die zusätzliche Einnahme eines natürlichen Vitamin-D-Präparates. Ausreichende Bewegung und unsere Ernährung sind der Schlüssel, um sich gesund zu halten.

Alles Gute wünschen die Naturheilpraxis Helga Rietig, Heilpraktikerin, und Ferdinand Ziese, der kräuterkundige Nachtwächter von Schwerte.

 

 

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