Wandhofen: Friedhofsvertrag kommt vor den Rat

Versammlung am Dienstag im „Haseneck“: Deutlich gelichtet haben sich die Reihen der Wandhofener Bürgerinnen und Bürger

Versammlung am Dienstag im „Haseneck“: Deutlich gelichtet haben sich die Reihen der Wandhofener Bürgerinnen und Bürger, die sich für den Weiterbetrieb des örtlichen Friedhofs engagieren wollen. (Foto: Norbert Fendler)

Wandhofen. (NO) Zwischen der „Gemeinschaft zur Erhaltung des Friedhofs in Wandhofen“, für die Dieter Schmikowski eintritt, und der Stadt Schwerte wurde einvernehmlich ein Betriebs- und Unterhaltungsvertrag ausgearbeitet. Damit soll der Wandhofener Friedhof, dem, wie bereits mehrfach berichtet, die Schließung droht, von den Bürgern weiterbetrieben werden können. Der Friedhof bleibt jedoch in der Hand der Stadt Schwerte.

Die Verwaltung hat ein Gesamtkonzept „Gebührenhaushalt Friedhöfe“ erarbeitet, in das auch der ausgehandelte Vertrag mit einfließt und in den Sitzungslauf für die politischen Beratungen in den Gremien und den Rat eingebracht wird. Am Dienstag fand in der Gaststätte „Zum Haseneck“ eine weitere Bürgerversammlung zum Thema „Weiterbetrieb des Friedhofs“ statt, an unter dem Vorsitz des Dorfgemeinschaftssprechers rund 20 Interessierte teilnahmen.
Ermächtigung für Schmikowski
Zu den Tagesordnungspunkten zählten vor allem die Vorstellung und Diskussion des ausgehandelten Betriebs- und Unterhaltungsvertrages sowie die damit verbundenen Aktivitäten wie unter anderem das Mähen der Grünfläche, die Pflege des Grabflächenbereichs, der Schnitt von Büschen und Sträuchern sowie das Entfernen von Blättern im Herbst. Dieter Schmikowski wies zudem darauf hin, dass die Trauerhalle zumindest mittelfristig durchaus weiterbetrieben werden könne. Einstimmig ermächtigten ihn die Anwesenden anschließend, den Vertrag mit der Stadt in ihrem Namen zu unterzeichnen.
Am Donnerstag wurde der Vertrag schließlich im Ausschuss für Infrastruktur, Stadtentwicklung und Umwelt vorgelegt. Der Betriebs- und Unterhaltungsvertrag wurde dort mit zehn Ja-Stimmen bei fünf Nein-Stimmen, (ausschließlich von der CDU) angenommen und beschlossen.
Dieter Schmikowski: „Wenn der Rat der Stadt am 5. Juli auch so beschließt, wovon ich ausgehe, werden wir den Friedhof übernehmen.“