„Wasser des Lebens“ im Elsebad

Ungewöhnlicher Anblick beim Tauffest im Elsebad: Talartragende Pfarrer inmitten leicht bekleideter Badegäste. (Foto: Elsebad)

Ergste. (Red.) „Stimmt es, dass heute hier im Elsebad getauft wird?“ Erstaunte Fragen einiger Badegäste gab es Pfingstmontag, 28. Mai 2012, schon am Vormittag beim Anblick der festlich hergerichteten Terrasse vor der Festhalle. „Ja, 19 Täuflinge haben sich angemeldet für eine Taufe an der Segenswegstation am Eingang des Elsebades.“

200 Gäste

Mit dem Gottesdienst ab 14 Uhr begannen die Feierlichkeiten in der Halle. Die drei Pfarrer Thomas Gössling, Andreas Bedenbender und Thorsten Hansen gestalteten die Feier gemeinsam mit den ungefähr 200 Taufgästen, die längst nicht alle in der Halle Platz fanden – dort stieg die Temperatur in schweißtreibende Höhen.

Ungewöhnlicher Anblick

In drei Gruppen machte sich schließlich die Gemeinde auf den Weg über die Liegewiese zur Segenswegstation: Es war schon ein ungewöhnlicher Anblick, wie drei Pastoren in ihren Talaren und hinter ihnen die Familien in mehr oder weniger festlicher Kleidung durch die Schar der leicht bekleideten Badegäste schritten.

Wasser des Lebens

Im Rund der Stufen am Elsebach folgte dann der eigentliche Kern des Festes: Das „Wasser des Lebens“ wurde aus dem Bach in die drei bereitstehenden großen Schalen geschöpft, die Familien versammelten sich nach und nach um einen der drei Täufer. Jedes Taufkind bekam mit den Taufworten dreimal das Wasser über den Kopf, mit dem Taufspruch wurde bei jedem die Taufe vollendet.

Zum Abschluss des Gottesdienstes versammelten sich alle nochmals in der Halle und nahmen im Anschluss daran die Taufkerzen in Empfang – und mit ihnen ein Bild, das die Ergster Konfirmanden für jeden Täufling gemalt hatten.

Unvergesslich

Rückblickend hörte man sehr positive Worte über das gelungene Tauffest. So ungewöhnlich vieles auch gewesen sein mag: Die Taufe im Elsebad wird ein unvergessliches Erlebnis bleiben!