Weihnachtsoratorium erhebt die Herzen

Schwerte. Die wunderschön restaurierte Viktorkirche ist seit ihrer Wiedereröffnung für Schwerte ein Publikumsmagnet: Der Festgottesdienst zur Einweihung der Orgel, die wieder aufgenommene Marktmusik am Samstag, die ersten Orgelkonzerte zeigen es: Die Schwerter lieben ihre Stadtkirche und nutzen jede Gelegenheit, sich von ihrer besonderen Atmosphäre gefangen nehmen zu lassen und das Kirchenschiff zu füllen.

Die jährliche Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach durch die Konzertgesellschaft ist am Samstag, 20. Dezember 2014, die nächste Gelegenheit, Raum und Musik gleichermaßen zu genießen. In diesem Jahr sind es die Kantaten IV bis VI, die erklingen werden, aufgeführt vom Chor der Konzertgesellschaft Schwerte, den Solisten Astrid Gerdsmann, Sopran, Melanie Lang, Alt, Thomas Iwe, Tenor, und Michael Dahmen, Bass, einem Orchester aus Instrumentalsolisten und einem Schulchor des Ruhrtal-Gymnasiums. Die Gesamtleitung hat Franz-Leo Matzerath.

Familienkonzert

Um 17.15 Uhr wird in einer knappen Stunde im Familienkonzert eine kindgerechte Kurzfassung der Originalmusik Bachs zu erleben sein. Roland Vesper, der Jugenddramaturg der Neuen Philharmonie Westfalen, hat eine Moderation vorbereitet, in der er die Instrumente, die Solisten und den Chor vorstellt und eine Einführung in das Geschehen gibt. Um 19 Uhr folgt dann die vollständige Aufführung der drei letzten Kantaten des Gesamtwerkes.

Für das Familienkonzert gibt es Karten für 13 Euro im Vorverkauf bei den bekannten Stellen, an der Tageskasse werden sie 15 Euro kosten und sie gelten für Familien mit Kindern bis zu 4 Personen, Einzelkarten sind für 10 Euro, ermäßigt 5 Euro für Schüler, erhältlich.

Für die Abendaufführung gibt es unterschiedliche Preiskategorien. Die nummerierten Plätze in den ersten Reihen sind für 23 Euro im Vorverkauf (Abendkasse 25 Euro) zu erwerben, die restlichen nummerierten Plätze für 18 Euro (beziehungsweise 20 Euro an der Abendkasse). Nur an der Abendkasse wird es Hörplätze für 15 Euro geben, die an den Seiten oder hinter den Säulen der Kirche nur eine eingeschränkte Sicht ermöglichen.