Wildwuchs in Wandhofen „Schmuddelig und ungepflegt!“

Wandhofen. (Red). „Wie ich festgestellt habe, sieht
Schwerte, vor allen Dingen in den Ortsteilen, oftmals schmuddelig und ungepflegt
aus. In Wandhofen fällt mir das zurzeit besonders auf.“ Dieter Schmikowski,
SPD-Urgestein, 25 Jahre im Rat, muss es wissen, wohnt er doch seit langen Jahren
Am Bruch, also mittendrin. Dass der Ortsteil heruntergekommen wirke, musste er
sich schon von Gastvereinen beim Schützenfest sagen lassen. Das hört man als
alter Wandhofener nicht gern. Deshalb ist es dem 73-Jährigen ein Anliegen, auf
die Missstände hinzuweisen.
„Wenn ich von dem sehr gepflegten Kreisel auf der Hagener Straße in Richtung
Wandhofener Straße gehe, laufe ich auf eine mehr als eine ungepflegte Hecke zu.
Sie hat sich im Bereich der Gärten so weit auf den Gehweg gelegt hat, dass man
hier auf die Straße ausweichen muss, um weiter zu kommen. Für viele
Rollatorfahrer ist das ein Problem. Auch im weiteren Verlauf der Gärten sehen
die Hecken und der davor verlaufende Graben ungepflegt und schmutzig aus.“
Schmikowski weiß: „Dieses Gelände gehört der „Deutsche Gartenland“, die
eigentlich für Ordnung sorgen sollte. Auf mehrere Hinweise von Seiten der
Bürgerschaft, reagierte die „Deutsche Gartenland“ aber nicht. Dieses wäre, so
meine ich, ein Fall für das Ordnungsamt der Stadt Schwerte. Denn die Fußgänger
sind in diesem Bereich sehr gefährdet. Das einzige was in diesem Bereich noch
einigermaßen gepflegt aussieht, sind die von der Stadt gepflegten Baumscheiben.
Auch die andere Seite der Wandhofener Straße ist mehr als ungepflegt. Hier sind
die Firmen Hoesch und Thyssen Krupp verantwortlich und die müssten auch dringend
etwas tun.“
Nach links der Wandhofener Straße folgend, kommt Dieter Schmikowski zur
Straße „Am Bruch“, wo er selber wohnt. Auch dort grünt es allzu grün. „In der
Gosse, beginnend im Einfahrtsbereich der Straße und im weiteren Verlauf,
sprießen die Wildkräuter in einer Höhe von 20 Zentimetern und mehr, und das auf
einer Länge von mehr als 30 Metern, wie auf einer Wiese. Auch auf der
Wandhofener Straße wachsen die Widkräuter. Ich möchte es mir ersparen, hier noch
weitere Straßen zu benennen, wo es ähnlich aussieht. Hier ist dringender
Handlungsbedarf geboten. Eine Aussage, hier würden viele Autos parken und
deshalb könne man von Seiten der Stadt nichts machen, lasse ich nicht gelten. Es
gibt Mittel und Wege, Fahrzeuge zu Reinigungszeiten dort weg zu bekommen.“
Dieter Schmikowski abschließend: „Ich würde mir wünschen, dass die Stadt
Schwerte hier schnellstens für Abhilfe sorgt, denn wir Bürger bezahlen
schließlich Gebühren für die Straßenreinigung.“ Gegen etwas mehr Eigeninitiative
der Anwohner hätte der Wandhofener aber auch nichts einzuwenden.